Weltweite Allianz für OpenDocument in Behörden gegründet

3. März 2006, 14:47
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Eine Gruppe namhafter IT-Unternehmen hat eine Allianz gebildet, die den weltweiten Einsatz von Software mit dem offenen Dateiformat OpenDocument in Behörden und Verwaltungen vorantreiben soll.

Eine Gruppe namhafter IT-Unternehmen hat eine Allianz gebildet, die den weltweiten Einsatz von Software mit dem offenen Dateiformat OpenDocument in Behörden und Verwaltungen vorantreiben soll. Die Organisation mit dem Namen "OpenDocument Format Alliance" vertritt schon 36 Unternehmen, darunter Schwergewichte wie EDS, EMC, IBM, Oracle, Sun Microsystems oder Novell. Es haben sich aber auch indische, dänische oder japanische Organisationen und Universitäten dem Projekt angeschlossen.
Bezeichnenderweise sind auch der "Massachusetts High Technology Council" und der "Massachusetts Network Communications Council" vertreten. In dem US-amerikanischen Bundesstaat wird ab Januar 2007 in allen staatlichen Stellen nur noch Software zum Einsatz kommen, die das Dateiformat OpenDocument verwenden. Microsofts Office wurde somit rausgeschmissen. Bekanntlich unterstützt der Bürosoftware-Marktführer Microsoft das Dateiformat nicht. Die Redmonder haben dafür ein eigenes, "offenes" Dateiformat mit der Bezeichnung "Office Open XML" entwickelt, das auch von Apple, Intel und Toshiba unterstützt wird. (mim)

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