Weniger Risikokapital für Schweizer ICT-Startups

27. Januar 2015, 05:58
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2014 haben zwar deutlich mehr ICT-Startups Kapital erhalten, insgesamt gab es aber weniger Geld.

2014 haben zwar deutlich mehr ICT-Startups Kapital erhalten, insgesamt gab es aber weniger Geld.
'Startupticker.ch' und die SECA (Swiss Private Equity & Corporate Finance Association) haben zum dritten Mal in Folge Zahlen darüber zusammengetragen, wieviel Risikokapital in Schweizer Startups aller Branchen investiert wird. Letztes Jahr kamen laut dem Swiss Venture Capital Report 2014 in insgesamt 92 Finanzierungsrunden 457 Millionen Franken zusammen, zehn Prozent mehr als 2013.
Erstaunlich allerdings: Obwohl die Zahl der Finanzierungsrunden für Jungunternehmen aus dem ICT-Bereich um die Hälfte auf 45 gestiegen ist erhielten sie weniger Geld. 2013 waren es 91 Millionen Franken, 2014 noch 86 Millionen Franken. Pro Finanzierung erhielten die ICT-Startups also statt rund drei nur noch knapp unter zwei Millionen Franken.
Fast die Hälfte der Finanzierungsrunden betraf 2014 also ICT-Startups, aber sie erhielten nur einen Fünftel des insgesamt verteilten Risikokapitals. Der Löwenanteil, zusammen 78 Prozent, entfiel auf neue Unternehmen aus der Bio- und Medizinaltechnologie. Startups aus weiteren Branchen scheinen in der Schweiz dagegen gegenwärtig kaum Chancen zu haben, an Risikokapital zu kommen. Sie konnten insgesamt nur 3 Prozent der Gesamtsumme zusammenklauben.
Der Risikokapitalkrösus unter den ICT-Startups war letztes Jahr GetYourGuide (23 Millionen Franken). (hjm)

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