Weniger Umsatz für IBM

18. Juli 2014, 13:28
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Das Leiden mit Hardware, das Freuen mit Software.

Das Leiden mit Hardware, das Freuen mit Software.
Der IT-Dienstleister IBM hat seinen Gewinn trotz eines Umsatzrückgangs gesteigert. Das ist somit das neunte Quartal in Folge mit sinkendem Umsatz. Der Überschuss ist im zweiten Quartal auf 4,1 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geklettert, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
Der Umsatz ging um zwei Prozent auf 24,4 Milliarden Dollar zurück, übertraf aber die Analystenerwartungen von 24,1 Milliarden Dollar. Auf bereinigter Basis verdiente IBM 4,32 Dollar je Aktie.
Im problematischen Hardware-Geschäft brachen die Umsätze um elf Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar ein. Die Software-Sparte verbesserte sich dagegen um ein Prozent auf 6,5 Milliarden Dollar. IBM hat wie alle Hardware-Hersteller mit dem Umsatz zu kämpfen und pumpt deshalb viel Geld in neue Felder wie Cloud-Computing. Zudem befindet sich das Unternehmen noch im Umbau.
Erst diese Woche hat IBM eine Partnerschaft mit Apple verkündet. Beide Tech-Riesen wollen gemeinsam leicht bedienbare Apps für Unternehmen entwickeln sowie iPhones und iPads an IBM-Firmenkunden verkaufen. (lvb)

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