Wer warum in AR investiert

19. April 2018, 12:55
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Insbesondere wenn es um viel Geld geht, testen Unternehmen AR-Applikationen, so eine Befragung.

Insbesondere wenn es um viel Geld geht, testen Unternehmen AR-Applikationen, so eine Befragung.
Nicht nur Softwareentwickler und Hardwarehersteller versprechen sich grosses Potenzial von Augmented Reality. Der AR-Markt werde 2021 zwischen 24 Milliarden Dollar und 83 Milliarden Dollar gross sein, so die Zahlen verschiedener Marktforscher, wie sie das US-Unternehmen PTC in einem Report zusammenfasst. Eine weitere Schätzung besage, dass 2021 über 100 Millionen Kunden über AR-Applikationen – wie sie es beispielsweise von IKEA gibt – einkaufen werden.
Auch hierzulande gibt es Anwendungsbeispiele, etwa von Netcetera oder Zühlke Engineering. PTC hat unter den eigenen Kunden untersucht, welche Branchen sich insbesondere für AR interessieren und warum Konzerne AR-Projekte in Angriff nehmen.
Die Ergebnisse der PTC-Studie "The State of Industrial Augmented Reality" basieren auf einer Befragung von Kunden der Augmented-Reality-Abteilung ThingWorx Studio des US-Unternehmens. Diese stammen zu 37 Prozent aus Europa und vertreten mehrheitlich grosse Industrieunternehmen respektive Konzerne mit über 100 Millionen Dollar Jahresumsatz.
AR in allen Bereichen eines Unternehmens nutzbar
Gemäss den Zahlen von PTC setzt sich AR insbesondere in der Industrie-, Automobil-, Luftfahrt- und High-Tech-Branche immer schneller durch. AR komme da zum Einsatz, wo es sehr komplexe und teure Prozesse gebe, wie sie etwa in der industriellen Fertigung zu finden seien oder im High-Tech-Bereich. Unternehmen hoffen unter anderem, der Einsatz von AR führe zu einer Steigerung der Produktivität respektive zu stabileren Produktionszahlen. Damit erhoffen sie sich einen Wettbewerbsvorteil.
Die Möglichkeiten der AR-Technologie können in verschiedenen Geschäftsbereichen eingesetzt werden. Die häufigsten Use Cases wurden in den Bereichen Design und Herstellung, Instruktionen und Unterstützung für Mitarbeiter und im Sales- und Marketing-Bereich gefunden.
Ein von PTC genanntes Beispiel ist der Autohersteller Volkswagen, der die AR-Technologie nutze, um Prototypen zu inspizieren. Ein weiteres Beispiel ist der Möbelhändler IKEA, der mit einer AR-Anwendung das Einkaufserlebnis der Kunden verbessern wolle.
AR heisst nicht zwingend AR-Brille
Laut der Befragung von PTC ist nur bei einem Drittel der AR-Anwendungsfälle eine Augmented-Reality-Brille nötig. Die Headsets kommen hauptsächlich zum Einsatz, wenn die Hände frei bleiben müssen. Mehrheitlich würden die Unternehmen auf Smartphones und Tablets setzen, was den Vorteil hat, dass keine neue Hardware beschafft werden muss. (kjo)

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