Werden BlackBerrys bald von Facebook oder Amazon hergestellt?

25. Juni 2012, 13:40
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Laut einem Bericht der britischen 'The Sunday Times' soll sich RIM, der kanadische Hersteller der BlackBerry-Smartphones, einen Verkauf seines Handygeschäfts überlegen.

Laut einem Bericht der britischen 'The Sunday Times' soll sich RIM, der kanadische Hersteller der BlackBerry-Smartphones, einen Verkauf seines Handygeschäfts überlegen. Als mögliche Käufer werden Facebook und Amazon genannt. In letzter Zeit gab es diverse Gerüchte darüber, dass Facebook ein eigenes Smartphone lancieren könnte. Amazon ist mit dem Kindle Fire letztes Jahr ins Tablet-Geschäft eingestiegen. Ein weiteres Vorpreschen in den Smartphone-Bereich könnte also denkbar sein.
Laut 'The Sunday Times' würde RIM nach einem Verkauf der Handy-Sparte sein Professional-Services-Geschäft behalten und weiter betreiben. Die britische Sonntagszeitung nennt allerdings nicht einmal eine Quelle für ihre Informationen, deshalb sollte man das Gerücht mit grosser Vorsicht geniessen.
Mit einem Verkauf der Handysparte würde sich RIM vom grössten Teil seines Geschäfts trennen. Obwohl das Unternehmen in letzter Zeit sein Dienstleistungsgeschäft augebaut hat, machen die Kanadier zuletzt immer noch 68 Prozent ihres Umsatzes mit Hardware. Der Service-Bereich machte 27 Prozent aus. Zudem ist bei RIM das Service-Konzept eng mit der eigenen Hardware und dem Betriebssystem BlackBerryOS verquickt, was eine Auftrennung der Bereiche auf verschiedene unabhängige Unternehmen schwierig erscheinen lässt. (hjm)

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