Wichtiger Schritt zur Container-Standardisierung geschafft

20. Juli 2017, 14:49
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Docker, CoreOS, Google, Red Hat … das Container-Ökosystem ist nicht nur beliebt, sondern auch immer grösser.

Docker, CoreOS, Google, Red Hat … das Container-Ökosystem ist nicht nur beliebt, sondern auch immer grösser. Die Open Container Initiative (OCI) soll Wildwuchs wo immer verhindern und minimale, allgemein akzeptierte Container-Standards formulieren und etablieren.
Nun hat die anbieterneutrale OCI die erste Version ihrer Runtime- und Image-Spezifikationen veröffentlicht. Dies nach einigen Diskussionen, welche Experten "intensiv" nennen.
Jetzt ist der OCI 1.0-Standard da mit Runtime- und Image-Spezifikationen, die Lebenszyklen und Image-Formate für Container festlegen. "Ein Meilenstein", so 'Jaxenter', und auch Vincent de Smet, Vertreter von Docker, anerkennt den Nutzen dieses Schrittes. "Was wir momentan sehen, ist eine interessante Dynamik, in der jede Partei auf die Schwächen der anderen reagiert, um das eigene Produkt zu einer immer kompletteren Lösung auszubauen", sagt er mit Verweis auf Kubernetes, OpenShift und Co.
Als nächsten Schritt wird für dieses Jahr ein formelles Zertifizierungsprogramm angekündigt. Dann können Container-Lösungsanbieter nachweisen, dass sie konform mit dem OCI-Standard sind. Eine Arbeitsgruppe macht sich deswegen nun ans Werk.
In einem langen Blogpost kündigt Docker-Mann Patrick Chanezon an, die Cloud Native Computing Foundation arbeite an einem Networking-Interface für Container.
Da auch Amazon Web Services, Oracle, Suse, Microsoft, IBM und andere bei der OCI mittun, darf man wohl recht zuversichtlich sein, was die Zielerreichung der OCI betrifft. (mag)

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