Widerstand gegen Stellenabbau bei SIS

20. Dezember 2010, 16:32
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Gegen den Abbau von 1750 Arbeitsplätzen die bei Siemens IT Solutions and Services (SIS) nach der Übernahme durch den französischen IT-Dienstleister Atos Origin wegfallen sollen, regt sich in Widerstand.

Gegen den Abbau von 1750 Arbeitsplätzen die bei Siemens IT Solutions and Services (SIS) nach der Übernahme durch den französischen IT-Dienstleister Atos Origin wegfallen sollen, regt sich in Widerstand. Nachdem bereits rund 4200 der früheren rund 35'000 Stellen bei SIS abgebaut wurden, sollen nun weitere 1750 Stellen, davon 650 in Deutschland, wegfallen. Die stellvertretende Vorsitzende des Siemens-Gesamtbetriebsrats, Birgit Steinborn, sagte gegenüber der Zeitung 'Euro am Sonntag', dass der Abbau noch verhandelt werden müsse. "Wir kämpfen um jeden einzelnen Arbeitsplatz."
Die Gewerkschaft IG Metall hat bereits ihre Zustimmung zum Stellenabbau signalisiert, verlangt jedoch, dass bestehende Vereinbarungen eingehalten werden. Diese beinhalten vor allem den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und der vereinbarte Fortbestand von Standorten bis Ende 2013. (bt)

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