Wie Flat sind ADSL-Flatrates in Zukunft?

27. März 2006, 17:00
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    Schon mehr als einmal haben wir die Chefs von Internet Service Providern (ISPs) über den ständig steigenden Datenverkehr ihrer ADSL-Kunden stöhnen hören: "Die laden sich dauernd Filme runter.

    Schon mehr als einmal haben wir die Chefs von Internet Service Providern (ISPs) über den ständig steigenden Datenverkehr ihrer ADSL-Kunden stöhnen hören: "Die laden sich dauernd Filme runter."
    British Telecom wurde das Treiben der Breitband-Kunden nun offensichtlich zu bunt. Gemäss britischen Medien versandte BT kürzlich über 3'000 Briefe an "exzessive" Internet-User. Entweder sollten sie auf ein teureres Abo wechseln oder BT würde den Servcie stoppen. Anders als die Schweizer ISPs, die immer noch von "unbeschränkten Datenvolumen" sprechen, hat BT Abos mit Download-Limiten zwischen 2 und 40 GB pro Monat. Die nun angemahnten Dauersurfer jagen Datenmengen von bis zu 200 GB pro Monat durch die Leitungen.
    Eine Frage des Geschäftsmodells
    Tatsächlich dürften die ständig steigenden Datenvolumina auch die Schweizer Provider früher oder später vor Probleme stellen. Denn die ISPs bezahlen Gebühren an Swisscom Wholesale pro ADSL-Anschluss wie auch pro Datenvolumen an ihre "Überprovider" (Swisscom, Sunrise, Cablecom, ...). Steigen die Datenmengen, so steigen auch die Kosten für die ISPs, nicht aber die Erträge. (hc)

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