Wie geht Informatik ...

2. September 2016, 13:26
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... und wo kann man das lernen? Antworten nächste Woche an den Berufsmeisterschaften im Zürcher HB.

Wie geht Informatik und wo kann man das lernen? Antworten nächste Woche an den Berufsmeisterschaften im Zürcher HB.
Berufsmeisterschaften als Show: Vom 6. bis zum 8. September gehen im Hauptbahnhof Zürich die ICTskills 2016 über die Bühne. Während den drei Tagen können Jugendliche und alle anderen Interessierten herausfinden, wie "ICT" gemacht wird. Ganz konkret, in dem man den 93 TeilnehmerInnen an den Berufsmeisterschaften über die Schulter schaut und sich von Experten aufklären lässt, was da gemacht wird.
Noch konkreter können sich Schulklassen an Workshops selbst Hightech "machen". Es gibt Workshops, in denen man eine Mobile App programmieren, die "Schule 2.0" erleben oder sich mit Kunst und Kreativität in Robotik auseinandersetzen kann. Ausserdem wird an Workshops bei der Berufswahlanalyse und Online-Lehrstellenbewerbung geholfen. Die Workshops sind ausgebucht.
Jeder der drei Tage ist einem Thema gewidmet. Mobilität (autonome Autos, Smart Shuttle), Innovation (Crowdfunding, 3D-Modelle, Silicon Valley) und Sicherheit (Live Hacking). Insgesamt werden 93 Lehrlinge um den Titel "SchweizermeisterIn" kämpfen. Es winkt den zwei besten pro Kategorie die Reise an die Weltmeisterschaft 2017 in Abu Dhabi.
Für Jugendliche vielleicht am nützlichsten sind die Stände der Partner der ICTskills 2016. Denn dort können Jugendliche, Eltern und LehrerInnen mit einigen der ganz grossen Informatik-Ausbildungsfirmen wie SIX, UBS, Swisscom, Credit Suisse und SBB sowie einigen Bildungsinstitutionen Kontakt aufnehmen und sich informieren.
Branche braucht zusätzliche Ausbildungsplätze
Informatik ist heute unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen wesentlich populärer als noch vor wenigen Jahren. Noch haben wir keine genauen Zahlen von 2016, die alle Ausbildungswege abbilden. Aber es gibt Hinweise: Letztes Jahr ist die Zahl der Studienanfänger an den Unis und ETHs signifikant gestiegen
Vielleicht haben die anhaltenden Bemühungen, Informatik als zukunftsträchtige Berufsgruppe darzustellen, also gefruchtet. Doch nun mangelt es an Lehrbetrieben, wie Jörg Aebischer von ICT-Berufsbildung auf Anfrage in einer E-Mail schreibt: "In der Informatik ist es nach wie vor schwierig eine Lehrstelle zu finden. Wir brauchen zusätzliche Ausbildungsplätze. Wenn Firmen ICT-Lehrstellen nicht besetzen können, dann sind das nach wie vor Einzelfälle. Mit einer neuen Lehre - ICT-Fachmann bzw. ICT-Fachfrau - versuchen wir zudem eine neue Ausbildung zu lancieren, die einerseits für noch mehr Unternehmen attraktiv ist und zusätzliche Lehrstellen bringen soll, andererseits sollen damit weitere Jugendliche angesprochen werden." (hc)
(Wir sind Medienpartner der ICTskills 2016).

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