Wie produktiv arbeitet Ihr Team?

6. Februar 2009, 15:06
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Stiftung Produktive Schweiz lanciert einen Online-Produktivitätsbarometer für Projekt-Teams. Unser Test des Tests scheiterte aber im ersten Anlauf.

Stiftung Produktive Schweiz lanciert einen Online-Produktivitätsbarometer für Projekt-Teams. Unser Test des Tests scheiterte aber im ersten Anlauf.
Die von Microsoft, Orange und Siemens Schweiz ins Leben gerufene Stiftung Produktive Schweiz lancierte gestern einen Online-Selbsttest, mit dem man die Effizienz der Zusammenarbeit in Projektteams überprüfen kann. Im "virtuellen Team Assessment" kann man in einem ersten Schritt den Umfang und die Komplexität eines Projekts erfassen. Danach wird nach Zielerreichung (Termin, Budget) und nach Herausforderungen gefragt. Weiter geht es mit Fragen zu den eingesetzten Methoden (Meetings, ad-hoc-Treffen), Organisation und Kommunikationsmitteln. Lobenswert, dass die wesentlich von Microsoft geprägte Stiftung darauf verzichtet, in der Umfrage Microsoft-Produkte in den Vordergrund zu stellen.
Füllt man alle Fragen aus (Aufwand ca. 20 Minuten), so bekommt man eine Reihe von Empfehlungen zur Projektorganisation samt einer grafischen Darstellung der Verbesserungsmöglichkeiten.
Der Test des Tests
Wie oft bei solchen Selbst-Tests, scheinen uns die Fragen interessanter als die Antworten. Denn beim Durchgehen des Fragebogens macht man sich Gedanken zu Fragestellungen bezüglich der Projektorganisation und bekommt so einen Überblick darüber, über was man auch noch nachdenken könnte.
Wir mussten den Test allerdings zweimal durchführen, bevor wir die Auswertung bekamen. Beim ersten Mal stürzte die Site ab (siehe Illustration oben).
Der Test findet sich auf der Webseite der Stiftung unter "Produktivitätsindex".
Stiftung gründet Think Tank
Neben dem "Produktivitätsbarometer" für Projektgruppen lancierte die Stiftung Produktive Schweiz gestern einen "Think Tank". Die "Swiss Productivity Exchange" (SPE) soll rund 50 Schweizer "Thought Leaders" ("Denkführer"?) aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen bringen. Sie sollen dann Fragestellungen an die Stiftung Produktive Schweiz herantragen, die diese dann aufgreift. (Christoph Hugenschmidt)

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