Wie viel haben Win10-Upgrades den PC-Handel gekostet?

15. Juli 2016, 15:15
  • international
  • windows 10
image

Laut einer Schätzung des Marktforschungsunternehmens Gartner, über die --http://www.

Laut einer Schätzung des Marktforschungsunternehmens Gartner, über die 'The Register' berichtet sind rund vier Fünftel der gegenwärtigen Windows-10-User durch den Kauf eines neues PCs zum neuen Betriebssystem gekommen. Ein Fünftel hat die Möglichkeit eines kostenlosen Upgrades von Windows 7 oder 8 genutzt.
Ist ein Fünftel nun viel oder wenig? Schliesslich drängt Microsoft schon seit einem Jahr Anwender von Windows 7 oder 8 mit ziemlich aufdringlichen Pop-Ups zum mehr oder (wie manche behaupten) weniger freiwilligen.
Andererseits dürfte der Anteil der Anwender, die zum neuen Windows gewechselt sind, ohne gleichzeitig einen neuen PC gekauft zu haben, doch viel höher liegen, als bei früheren Windows-Generationen. Der Gartner-Experte Ranjit Atwal glaubt, wie er dem 'Register' erklärte, dass sogar Microsoft nicht damit gerechnet habe, dass so viele Leute auf Windows 10 upgraden und dabei ihren alten Desktop oder PC behalten.
Bei der Einführung von früheren Windows-Generationen konnten PC-Hersteller und -Händler jeweils mit steigenden PC-Verkaufszahlen rechnen. Allerdings waren diese Hoffnungen schon bei Windows 8 (und vorher Windows Vista) weitgehend vergebens. Bei Windows 10 könnte sich der Effekt nun ins Gegenteil gedreht haben. 2014 wurden laut Gartner weltweit 154 Millionen Laptops und PCs für das Consumer-Segment verkauft. Im Jahr 2015, dem Jahr der Einführung von Windows 10, waren es noch 138 Millionen, mehr als zehn Prozent weniger. Auch Gartner wagt allerdings laut 'The Register' keine Schätzung darüber, welcher Teil dieses Rückgangs Windows-10-Upgrades geschuldet ist, und welcher Teil durch andere Markttrends verursacht wurde. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

US-Behörde will Activision-Übernahme durch Microsoft verhindern

Microsofts grösste Akquisition der Firmengeschichte gerät immer mehr unter Druck. Die US-Handelsaufsicht FTC hat Klage gegen die Übernahme eingereicht.

publiziert am 9.12.2022
image

Beschluss für europaweit einheitliche E-ID gefasst

Die eIDAS-Verordnung der EU verpflichtet alle Mitgliedstaaten, eine einheitliche digitale Identität anzubieten. Europa scheint nicht aus den Fehlern der Schweiz gelernt zu haben.

publiziert am 7.12.2022 1
image

San Francisco: Vorerst doch keine Roboter zum Töten

In einer zweiten Abstimmung hat sich das kommunale Gremium doch noch gegen die Richtlinie entschieden.

publiziert am 7.12.2022
image

Microsoft will eine "Super-App" schaffen

Der Konzern will die chinesische App Wechat kopieren. Für den Vertrieb der Anwendung wird man allerdings weiterhin auf die Konkurrenz angewiesen sein.

publiziert am 7.12.2022