Wie war das nochmal in 1984? Aufregung um Samsung-TV

9. Februar 2015, 11:21
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Nachdem die Nutzungsbedingungen von Samsung-Fernsehern Ängste vor einer Bespitzelung im Wohnzimmer geweckt haben, gibt der Elektronik-Konzern Entwarnung.

Nachdem die Nutzungsbedingungen von Samsung-Fernsehern Ängste vor einer Bespitzelung im Wohnzimmer geweckt haben, gibt der Elektronik-Konzern Entwarnung. Nutzer müssten erst per Knopfdruck auf der Fernbedienung eine Suchanfrage über Sprachbefehl aktivierten. Erst dann würden Tonaufnahmen an Drittanbieter übermittelt, sagte ein Sprecher am Montag. Ausdrücklich nur für diesen Fall sei die Warnung in den Nutzungsbedingungen gedacht, dass dabei auch eventuelle vertrauliche Gespräche übertragen werden könnten.
Der allgemein formulierte Satz in den Nutzungsbedingungen liess die Interpretation zu, das die Fernseher ständig Mitschnitte aus dem Raum übertragen könnten. Dass sei nicht der Fall, versicherte der Samsung-Sprecher. Datenschützer erinnert.
Eine weitere Funktion, bei der per Sprachsteuerung etwa die Lautstärke oder der Kanal geändert werden können, arbeite grundsätzlich ohne Internet-Verbindung. Der Fernseher reagiert dabei an bestimmte Code-Wörter wie "Hi, TV" oder "Smart-TV". Um sie aus dem Sprachfluss herauszuhören, muss er zwar permanent zuhören. Aber die Sprachinformationen würden dabei ausschliesslich im Gerät selbst verarbeitet, betonte der Samsung-Sprecher. (sda/mim)

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