Wie WhatsApp: ETH-Studis lancieren neuen Bezahlservice für Smartphones

30. Oktober 2014 um 16:07
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Die drei Startup-Gründer Dejan Juric, Adrian Kyburz und Raffaele Sandrini sind der Meinung, dass es den guten alten "Geldbeutel" nicht mehr braucht.

Die drei Startup-Gründer Dejan Juric, Adrian Kyburz und Raffaele Sandrini sind der Meinung, dass es den guten alten "Geldbeutel" nicht mehr braucht. Wer ein Handy hat – und wer hat schon keines -, der soll genauso einfach bezahlen können, wie er damit kommuniziert, so das Credo der ehemaligen Informatik-Studenten der ETH. Ziel der sinnigerweise Klimpr steht das neue Portemonnaie zum Herunterladen bereit.
Klimpr funktioniert zunächst wie so manche bestehende Bezahllösung: Man füllt sein Klimpr-Konto via Einzahlungsschein mit einem beliebigen Betrag auf. Erst dann soll das neue Produkt seinen Reiz ausspielen und eine Zahlung so einfach machen, wie das Versenden einer WhatsApp-Nachricht. Und das funktioniert laut Klimpr so: Man wählt aus seinen Kontakten den Empfänger einer bestimmten Summe aus, setzt den entsprechenden Betrag dazu, gibt den Zahlungsgrund an und bestätigt die Überweisung mit einem persönlichen Sicherheitscode. Wenig später wird der Empfänger über die Transaktion informiert und sein Guthaben aktualisiert. Das wars. Und wer Klimpr noch nicht nutzt, werde via SMS zur Installation der App aufgefordert. Bis das erledigt ist, bleibt die an ihn adressierte Zahlung pendent. In der Warteschleife bleibt eine Zahlung übrigens auch dann, wenn gerade nicht genügend Geld auf dem Klimpr-Konto ist. Was im privaten Umfeld bereits funktioniere, soll laut den Firmengründer "bald" auch für das Bezahlen im Internet und in Geschäften möglich sein. (vri)

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