(Wieder) Knatsch zwischen Konsumentenschutz und Cablecom

16. Januar 2005, 23:32
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Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) hat beim Bakom eine Beschwerde eingereicht, wie die SonntagsZeitung gestern berichtete.

Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) hat beim Bakom eine Beschwerde eingereicht, wie die SonntagsZeitung gestern berichtete. Die SKS fordert das Bakom auf, die Konzession für Telefoniedienste der Cablecom zu überprüfen.
Die Konsumentenschützer begründen ihren Vorstoss gemäss SonntagsZeitung damit, dass der schweizweit grösste Kabel-TV-Anbieter "nicht über die notwendigen technischen Fähigkeiten" verfüge, um zuverlässige Telefoniedienste anzubieten. Bei der Stiftung seien eine "wahre Flut von Reklamationen und Beschwerden" eingegangen.
Cablecom bietet seit einiger Zeit Telefonie-Dienstleistungen über das eigene, sehr breitbandige Netzwerk zu günstigen Tarifen an. Dies mit mehr Erfolg als der eigene Kundendienst offensichtlich verkraften kann. (hc)

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