Wiederaufschwung für Huber+Suhner

20. August 2013, 09:48
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Der Pfäffikoner Kabelhersteller Huber+Suhner musste in den letzten Jahren einige Federn lassen. In der ersten Hälfte dieses Jahres lief es für die Zürcher Oberländer aber wieder deutlich besser: Der Umsatz stieg verglichen mit dem Vorjahr um 24 Prozent auf 387,5 Millionen Franken. Auch das Betriebsergebnis auf EBIT-Stufe (ohne Zinsen und Steuern) wuchs deutlich, von 8,5 Millionen Franken im Vorjahr auf nun 29,4 Millionen Franken. Dies, obwohl zwei grosse Kunden aus dem Solarbereich Konkurs gingen, weshalb Huber+Suhner rund zehn Millionen Franken abschreiben musste.
Laut dem Kabelhersteller boomte vor allem der Glasfaserbereich, wo der Umsatz um mehr als die Hälfte in die Höhe schoss. Dafür seien hohe Investitionen der Telcos in ihre Mobilfunkinfrastruktur verantwortlich, unter anderem um ihre Antennenanlagen mit Glasfasern ans Netz anzubinden ("Fiber to the Antenna").
Nicht so gut wie der Umsatz entwickelte sich im ersten Halbjahr der Auftragseingang, der im Jahresvergleich um knapp zehn Prozent auf 352,4 Millionen Franken abnahm. Trotzdem ist Huber+Suhner zuversichtlich. Das zweite Halbjahr werde zwar wohl "etwas verhaltener" ausfallen, das Unternehmen rechnet aber trotzdem mit einem Umsatzplus von 5 Prozent verglichen mit dem Vorjahr und einer EBIT-Marge von sechs bis neun Prozent. (hjm)

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