Windows 10 kann Software und Peripherie-Geräte sperren

17. August 2015, 13:24
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Der neue Service-Vertrag für Windows 10 bringt eine überraschende Änderung mit sich: Neu behält sich Microsoft das Recht vor, Kopien von Software sowie unautorisierte Hardware zu blockieren.

Der neue Service-Vertrag für Windows 10 bringt eine überraschende Änderung mit sich: Neu behält sich Microsoft das Recht vor, Kopien von Software sowie unautorisierte Hardware zu blockieren. Die neuen Regeln gelten seit dem 1. August und betreffen nebst Windows 10 auch Dienste wie Xbox Live, Office 365, Windows Live Mail oder Skype, wie 'Techtimes' berichtet. Dazu kommt sämtliche Software, die an einen Microsoft-Account gebunden ist. Dieser ist zwar nicht nötig für die Nutzung von Windows 10, wird allerdings für Features wie Cortana vorausgesetzt.
Es ist nicht klar, was Microsoft genau vorhat. Im Servicevertrag steht, dass Microsoft automatisch die Version installierter Software überprüfen und diese unter Umständen zu einem Update zwingen will. Kopien von Software kommunizieren in der Regel nicht mit den Servern des Herstellers, weil dabei falsche Seriennummern und ähnliches bemerkt werden können.
Nicht näher erklärt wird die unautorisierte Hardware-Peripherie, die geblockt werden soll. 'Techtimes' geht davon aus, dass es um nicht zertifizierte Xbox-Controller gehen könnte. (mik)

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