Windows-10-Update führt Nutzer an der Nase herum

1. Juni 2016, 12:55
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Kurz vor dem Ende des Gratis-Updates auf Windows 10 versucht Microsoft nun offenbar, Nutzern von Windows 7 und 8 noch ein paar Argumente mehr fürs Verbleiben bei den alten Systemen mit auf den Weg zu geben.

Kurz vor dem Ende des Gratis-Updates auf Windows 10 versucht Microsoft nun offenbar, Nutzern von Windows 7 und 8 noch ein paar Argumente mehr fürs Verbleiben bei den alten Systemen mit auf den Weg zu geben. Nicht genug, dass der berüchtigte Windows-10-Updater GXW überhaupt Nutzer von bezahlten Windows-Lizenzen mit seinen Spam-Fenstern belästigt. Seit neustem legt er nun ein Verhalten an den Tag, das an verseuchte Websites und ihre Popups erinnert: Wer das bekannte Update-Fenster mit einem Klick auf das "x" oben rechts wie gewohnt wegklickt, willigt mit diesem Klick neuerdings in das Update ein. Alternativ können Nutzer zwischen den Schaltflächen "OK" und "Upgrade now" wählen. Nur wer das Update-Fenster studiert, entdeckt in der fünften Zeile hinter dem zweiten Wort "here" den Link, der das Update verhindern kann.
Selber haben wir den aktualisierten Update-Dialog noch nicht zu Gesicht bekommen. 'heise' setzt als letzte Rettung darauf, dass nach einem unfreiwilligen Update die Ablehnung des EULA zu einem Rollback führen könnte.
Microsoft hat den neuen Methoden einen Blog-Eintrag gewidmet, der einfach das Laden von GXW beim Systemstart verhindert. (mik)

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