Windows 7 (und andere MS-Software) fällt aus dem Mainstream-Support

13. Januar 2015, 16:52
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Keine Panik: Windows 7 wird von Microsoft weiterhin mit Sicherheitsupdates unterstützt und kann auch noch gekauft werden.

Keine Panik: Windows 7 wird von Microsoft weiterhin mit Sicherheitsupdates unterstützt und kann auch noch gekauft werden.
Angesichts steigender Gefahren ist der regelmässige Update von PC-Software und -Betriebssystem ein "must". Stellt der Hersteller den Support einer Lösung ein, ist man gezwungen, eine neuere Version der betreffenden Software zu installieren. So beunruhigt die Nachricht, dass Microsoft den so genannten Mainstream-Suport von Windows 7, Windows Server 2008, Systems Management Server 2003 und Exchange Server 2010 einstellt. Ebenfalls keinen Mainstream-Support mehr gibt es ab heute für die Business-Lösungen NAV 2009.
Deshalb braucht man nun aber nicht in Aktivismus zu verfallen, denn für all diese Produkte gibt es ab heute den so genannten Extended Support. Microsoft liefert also weiterhin Sicherheitsupdates und stopft Lücken. Der Hersteller garantiert den Extended Support wird für weitere fünf Jahre. Dies gilt allerdings nur für bestimmte Service Packs - so bei Windows 7 für Versionen ab Service Pack 1. Die Lebenszyklen von Microsoft-Software sind hier dokumentiert.
Auch wird man weiterhin Firmen-PCs mit Windows 7 kaufen können, denn die Business-Version von Windows 8.1 Pro enthalten eine so genannte Downgrade-Lizenz für Windows 7 und sogar Windows Vista. Bestimmte Dienstleistungen, wie zum Beispiel so genannte Hot Fixes (Sofort-Patches bei sehr kritischen Sicherheitsproblemen), sind künftig aber an kostenpflichtige Service-Verträge gebunden.
Support für Windows Server 2003 läuft wirklich aus
Kritischer ist die Sache für Admins und Firmen, die noch Infrastrukturen mit Windows Server 2003 betreiben. Der Support für die Server-Software läuft am 13. Juli dieses Jahr definitiv aus.
Die Migration auf neuere Versionen der Server-Software dürfte nicht ganz trivial sein und oft auch die Anschaffung von neuer Hardware voraussetzen.
Schweizer Firmen scheinen sich von XP verabschiedet zu haben
Weltweit halten offenbar noch sehr viele Heimanwender und Firmen an Windows XP fest, obwohl das PC-Betriebssytem von Microsoft nicht mehr gepatcht wird. Im Dezember wurden weltweit gemäss Netmarketshare noch über 18 Prozent aller Windows-PCs mit XP betrieben. Dies sieht hierzulande viel besser aus. Gemäss unserem Statistik-Tool haben nur noch 2,6 Prozent (inside-channels.ch) respektive 3,1 Prozent (inside-it.ch) der LeserInnen einen PC mit Windows XP. (hc)

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