Windows 7 wird die PC-Nachfrage nicht wesentlich ankurbeln

23. September 2009, 10:16
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PC-Markt soll dieses Jahr um zwei Prozent schrumpfen, glaubt der Marktforscher Gartner. Der Launch von Windows 7 könnte höchstens bei Consumer- und KMU-PCs etwas bewirken.

PC-Markt soll dieses Jahr um zwei Prozent schrumpfen, glaubt der Marktforscher Gartner. Der Launch von Windows 7 könnte höchstens bei Consumer- und KMU-PCs etwas bewirken.
Gartner geht davon aus, dass die weltweiten PC-Verkäufe im laufenden Jahr um zwei Prozent sinken werden. Der nur leichte Rückgang auf 285 Millionen verkaufte Einheiten (2008 waren es 291 Millionen) deute aber darauf hin, dass die schlimmste Phase für die PC-Industrie vorbei sei.
Noch im Juni hatte der IT-Marktforscher prophezeit, dass dieses Jahr 6 Prozent weniger Geräte verkauft würden als 2008. Die Nachfrage zieht offenbar vor allem in den USA und in China wieder an. Im vierten Quartal soll es laut Gartner bereits wieder ein Wachstum geben.
Windows 7 gibt wenig Impulse
Der Launch von Windows 7 werde die PC-Nachfrage Ende Jahr aber nicht besonders ankurbeln, glaubt Gartner. Im besten Fall könnte das neue Microsoft-Betriebssystem auf die Nachfrage nach Privatkunden- und KMU-Rechnern Einfluss haben. Erst in der zweiten Jahreshälfte 2010 würden auch Grossunternehmen und öffentliche Institutionen anfangen, auf Windows 7 umzusteigen, so Gartner.
Gartner sieht die Gefahr, dass PC-Händler das Potenzial von Windows 7 überschätzen und so lange auf ihrer Ware sitzen bleiben.
Nach Stückzahlen soll der PC-Markt im kommenden Jahr laut Gartner um 12,6 Prozent wachsen. (mim)

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