Windows 8 gratis?

21. November 2012, 13:12
  • workplace
  • microsoft
image

Der Software-Riese Microsoft scheint ungewollt Aktivierungscodes für Windows 8 verschenkt zu haben.

Der Software-Riese Microsoft scheint ungewollt Aktivierungscodes für Windows 8 verschenkt zu haben. Hintergrund ist die Tatsache, dass Microsoft den Usern von Windows 8 Pro erlaubt, bis zum 31. Januar 2013 kostenlos auf das Media Center Pack upzugraden. Doch damit verteilt Microsoft gleichzeitig Aktivierungscodes, die alle möglichen Kopien von Windows 8 aktivieren - also zum Beispiel auch Raubkopien.
Zwar kann der Key nicht verwendet werden, um eine neue Kopie von Windows 8 zu installieren, doch in Kombination mit dem Key Management Service (KMS) von Windows 8 aktiviert der Code Windows 8 permanent. Der KMS ist Teil des Volumenlizenzen-Systems von Microsoft. Er wird von Firmen genutzt, um Windows schnell auf vielen Computern freizuschalten - jedoch nur für 180 Tage.
'The Verge' hat das Ganze nun getestet und berichtet, dass es tatsächlich funktioniert. Microsoft selbst hat sich aber noch nicht dazu geäussert. So bleibt unklar, ob die Berichte tatsächlich zutreffen. (mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

Microsoft-User können derzeit nicht mailen

Aufgrund einer Störung bei Outlook.com können Nutzerinnen und Nutzer aktuell keine E-Mails verschicken und empfangen.

aktualisiert am 7.2.2023
image

Exchange-Lücken: NCSC ist gefrustet

Trotz eingeschriebener Warnbriefe sind in der Schweiz immer noch 660 Server ungepatcht. Manchmal wurde die Annahme des Briefes auch verweigert.

publiziert am 6.2.2023 4
image

ChatGPT wächst so schnell wie keine andere App

Der KI-Chatbot bricht Rekorde und verzeichnet 100 Millionen aktive Nutzer innert nur 2 Monaten. Nun soll bald ein Abo-Modell eingeführt werden.

publiziert am 2.2.2023
image

Cloud-Provider doppeln bei Microsoft-Kritik nach

Der US-Konzern beschränke mit seinen Lizenzbestimmungen den Wettbewerb, kritisiert die Vereinigung CISPE. Eine von ihr in Auftrag gegebene Studie soll dies jetzt belegen.

publiziert am 1.2.2023