Windows-8-Pro-Upgrade: Ab Februar 329 Franken

21. Januar 2013, 16:23
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Das Einführungsangebot für Windows 8 endet, ein Upgrade wird damit wesentlich teurer. Aber OEM-Vollversionen sind viel günstiger als die "Upgrades".

Das Einführungsangebot für Windows 8 endet, ein Upgrade wird damit wesentlich teurer. Aber OEM-Vollversionen sind deutlich günstiger als die "Upgrades".
Besitzer von älteren Windows-Versionen ab XP können nur noch bis Ende Januar verbilligt auf Windows 8 upgraden. Das bisherige Einführungsangebot endet dann wie von Microsoft bereits seit längerem angekündigt. Wer ab dem 1. Februar eine Upgrade-Version erwerben will, muss tiefer in die Tasche greifen - wesentlich tiefer.
Ein Upgrade auf Windows 8 Pro, die Version für Unternehmen und professionelle Anwender, kostet bis Ende Januar beim Direktdownload von Microsoft 39,95 Franken. Wie uns Microsoft Schweiz heute mitteilte, werden danach für einen Windows-8-Pro-Upgrade gemäss unverbindlicher Preisempfehlung 329 Franken fällig. Ein Upgrade auf die günstigere Windows-8-Version soll auf 149 Franken zu stehen kommen. Ein "Windows 8 ProPack", mit dem man von einer anderen Windows-8-Edition auf Windows 8 Pro upgraden kann, wird 199 Franken kosten. Der im Handel tatsächlich verlangte Preis dürfte normalerweise etwas unter diesen Preisempfehlungen Microsofts liegen.
Wie uns Microsoft-Schweiz-Sprecherin Anna Keller erklärte, handelt es sich dabei tatsächlich um "Upgrade"-Preise. Diese Versionen sind nur für Besitzer von PCs mit einer bestehenden Windows-Installation gedacht. Später allerdings kann man ein Windows 8 mit dieser Lizenz auch auf einen neuen PC zügeln, sofern die alte Installation deaktiviert wird.
Grosser Unterschied Schweiz USA
In der Schweiz liegen die empfohlenen Windows-8-Upgrade-Preise übrigens deutlich über denen in den USA. Dort kostet das Windows-8-Pro-Uprade, ebenfalls laut unverbindlicher Preisempfehlung, nur 200 Dollar. Beim aktuellen Dollarkurs ist der Schweizer Preis also rund 70 Prozent höher. Beim günstigeren Windows "ohne Pro" (120 Dollar) ist der prozentuale Preisunterschied tiefer, beim Pro Pack (100 Dollar) dagegen sogar noch höher.
"System Builder"/OEM viel günstiger
Wer Windows 8 auf einem PC installieren will, kann auch auf eine der deutlich günstigeren OEM-Versionen - offiziell heisst diese Lizenzform nun "System Builder" - erwerben. Dabei handelt es sich um Vollversionen, die man im Gegensatz zu den Upgrade-Versionen auch auf PCs verwenden kann, auf denen bisher kein Windows installiert war. Andererseits ist die System-Builder-Lizenz gerätegebunden - auf einem anderen PC als dem ersten darf dieses Windows nicht installiert werden. Auch eine Installation "über" ein älteres Windows ist nicht möglich. Es ist ein "Clean Install" notwendig, bei dem alte Daten gelöscht werden.
Die Preise variieren etwas je nach Anbieter, eine OEM-Version von Windows 8 Pro kostet aber gegenwärtig nur rund die Hälfte des empfohlenen Verkaufspreises für eine Upgrade-Version. Laut Anna Keller werden sich die Preise für OEM-Versionen nach dem 1. Februar nicht ändern.
Upgrade-Versionen sind traditionellerweise eigentlich günstiger als Vollversionen. Einer der Hauptgründe dafür, dass das bei Windows 8 umgekehrt ist, ist laut Anna Keller neben der Gerätebindung bei "System Builder" der Support. Bei der Upgrade-Versionen ist kostenloser Support inbegriffen, bei System Builder nicht. Zudem kann man ein OEM-Windows-8 nur entweder als 32- oder als 64-Bit-Version erwerben. Bei den Upgrades sind beide Möglichkeiten inbegriffen. (Hans Jörg Maron)
(Interessenbindung: Microsoft ist Werbekunde unseres Verlags)

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