Winterthur verliert CIO Martin Frick

1. Februar 2007, 17:45
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Nach der Integration in den Axa-Konzern fällt die Position des Group-CIO weg. Winterthur-IT nun in drei Bereichen organisiert.

Nach der Integration in den Axa-Konzern fällt die Position des Group-CIO weg. Winterthur-IT nun in drei Bereichen organisiert.
Martin Frick (Bild), der bisherige CIO der Winterthur Group, wird das Unternehmen verlassen, wie die 'Computerwoche' heute berichtet. Nachdem die IT nach der Übernahme der Winterthur Group in den französischen Axa-Konzern integriert wurde, sei die Position des Group-CIO überflüssig geworden, erklärte Frick der 'Computerwoche'. Man habe sich zwar darum bemüht, eine neue Position für ihn zu finden, die sei aber nicht gelungen. Die Trennung erfolge aber, wie er betonte, "im Guten".
Wie uns Winterthur-Sprecher Martin Läderach bestätigte, entspricht der Bericht der 'Computerwoche' den Tatsachen. Wann Frick genau gehen werde, stehe aber noch nicht fest.
Gemäss Läderach ist die bestehende IT der Winterthur nun neu in drei Bereichen organisiert worden. Einerseits gebe es weiterhin eine IT-Organisation bei Winterthur selbst. Dazu kommt die Axa-Abteilung Axa Tech (AXA Technology Services), die für Infrastruktur-Aspekte zuständig ist, sowie Axa Group Solutions, welche Applikationen für unterstützende Geschäftsbereiche, zum Beispiel das Rechnungswesen, entwickelt. Das Personal, so betonte Läderach, bleibe aber vor Ort in der Schweiz.
Beim bestehenden Outsourcing-Vertrag mit IBM wird es gemäss Läderach vorerst keine Änderungen geben.
Martin Frick hat in den 80er-Jahren an den Unis von Erlangen-Nürnberg und Heidelberg Physik und Mathematik studiert. Nach Post-Doc-Forschungen in Computational Physics anfangs der 90er-Jahre in Jülich und Groningen ging er zuerst zur Thinking Machines Corporation in den USA, danach als Manager zu Andersen Consulting in München. Bevor er 2002 als Leiter der IT-Insurance Division zu Winterthur stiess, arbeitete Frick als COO bei ENBA in Dublin. (Hans Jörg Maron)

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