"Wir wollen den Handel mit Software revolutionieren"

2. Juni 2014, 10:26
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    Mit Li-x entsteht ein neuer Händler für Gebrauchtsoftware, der auf Beratung verzichtet. Die Handelsbörse startet nun im DACH-Raum.

    Mit Li-x entsteht ein neuer Händler für Gebrauchtsoftware, der auf Beratung verzichtet. Die Handelsbörse startet nun im DACH-Raum.
    Vor kurzem ist der Hamburger Händler von gebrauchten Softwarelizenzen Li-x gegründet worden. Li-x ist eine Schwestergesellschaft des bekannten Händlers Preo. Die beiden Firmen unterscheiden sich insofern, als dass Preo den Kunden auch Dienstleistungen und Consulting rund um Software-Lizenzierung bietet. Li-x hingegen hat als Lizenzbörse nur jene Firmen im Visier, die keinerlei Beratung benötigen.
    Bei Li-x können Unternehmen ihre nicht mehr benötigten Software-Lizenzen verkaufen oder gebrauchte Lizenzen einkaufen. Wie an einer Börse werden die Preise von Angebot und Nachfrage tagesaktuell bestimmt. Verkaufende und einkaufende Unternehmen bezahlen 12 Prozent Provision auf die Transaktionssumme.
    Wie es bei Li-x auf Anfrage heisst, fokussiere man sich vorerst auf den deutschsprachigen Raum, um später weiter zu expandieren. Man sehe in der Schweiz grosses Potenzial, sowohl was mögliche Verkäufer von nicht mehr verwendeten Lizenzen betrifft als auch Käufer.
    Die Idee für Li-x beschreibt Boris Vöge, Gründer und Geschäftsführer, wie folgt: "Wir wollen den Softwareein- und -verkauf revolutionieren. Dort, wo gestern noch die Hersteller ihre Monopolstellungen nutzten, um neueste und teuerste Produkte zu vertreiben, finden die Unternehmen heute eine kostengünstigere Alternative." Li-x sei die erste Onlinebörse, auf der Gebrauchtsoftware "gewinnbringend und rechtssicher" gehandelt werden könne.
    Li-x startet zunächst mit dem Handeln von Microsoft-Lizenzen. Kurzfristig werde man auch weitere Hersteller aufnehmen, so Vöge. (mim)

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