Wird laut vorlesen schon bald verboten?

11. Februar 2009 um 14:08
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BloggingToms Abenteuer im Cyberspace LXIII

BloggingToms Abenteuer im Cyberspace LXIII
In den USA braut sich mal wieder ein kurioser Streit zusammen. Kurz nachdem Amazon Anfangs Woche Version 2 seines E-Book Readers "Kindle" vorgestellt hat, meldet sich die amerikanische Autorenvereinigung zu Wort. "Kindle" kann nun nämlich auch Texte vorlesen, anstatt diese nur zum Lesen anzuzeigen. Das passt den Autoren aber ganz und gar nicht, wie ein Vorstand der Autorenvereinigung dem 'Wall Street Journal' sagte: "Sie haben nicht das Recht, ein Buch laut vorzulesen", denn Hörbücher würden dem Urheberrecht unterliegen. Bei der von "Kindle" verwendeten Technologie handelt es sich jedoch nicht um ein Hörbuch im eigentlichen Sinne, sondern um ein "Text-to-Speech"-Feature, dass den geschriebenen Text computerisiert vorliest. Ob das laute Vorlesen der Gute-Nacht-Geschichte in Zukunft ebenfalls verboten werden soll, konnte bisher nicht in Erfahrung gebracht werden
Pssst, am Samstag ist übrigens Valentinstag! Wir Männer vergessen solche Termine ja immer mal wieder, was dazu führt, dass der Blumendienstleister Fleurop Jahr für Jahr Rekordumsätze für den 14. Februar vermelden kann. Noch ist also genug Zeit, für einmal auf die Last-Minute-Blumen zu verzichten und sich was besseres auszudenken. Der Softwarekonzern Microsoft bietet dazu für einmal sogar eine kleine Hilfe.
In einer Studie von "Windows Live" wird man nämlich aufgeklärt, dass jeder Schweizer im Durchschnitt rund 130 Franken für Valentinstag-Geschenke ausgeben wird. Und das ist, trotz Wirtschaftskrise, immerhin ein Prozent mehr als letztes Jahr. Übrigens geben nur Dänen (€ 109), Israelis (€ 102), Belgier (€ 99) und Norweger (€ 95) mehr aus als wir Schweizer. Hart trifft es hingegen die spanischen Frauen, die nur noch Geschenke im Wert von 78 Euro erhalten werden. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Einbruch um satte 45 Prozent. Ist ihre Frau oder Freundin also nicht zufrieden mit dem erhaltenen Geschenk, machen sie sie ganz einfach auf die spanischen Verhältnisse aufmerksam.
Auch für Singles hat Microsoft passende Zahlen für das Liebesglück in petto: Gemäss Studie haben nämlich 33 Prozent der Befragten ihre Liebe via Internet gefunden, wovon 7 Prozent heirateten und 28% eine langfristige Partnerschaft eingingen. Nur 2% der via Internet geschlossenen Beziehungen endeten in einer Scheidung.
Womit wir dann auch (endlich!) bei der Botschaft der Pressemitteilung wären: "Windows Live Message it!" Gefühlsäusserungen können gemäss der Mitteilung mit Instant Messaging "nämlich ehrlicher und ernsthafter zum Ausdruck gebracht werden, als bei einer realen Begegnung". Das käme dann auch billiger als ein Valentinstagsgeschenk. Obs besser ankommt, ist dann wieder eine andere Frage.
Zum Schluss wie immer der Schnelldurchlauf: Das Last-Minute-Valentinsgeschenk für Blondinen)

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