Wirtschaftskrise bremst weltweite Handy-Nachfrage

3. März 2009, 16:56
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Laut dem Marktforscher Gartner wuchs der globale Handy-Markt im vergangenen Jahr um 6 Prozent – doch im krisengeschüttelten vierten Quartal gab es einen Rückgang um fast 5 Prozent auf knapp 315 Millionen verkaufte Geräte.

Laut dem Marktforscher Gartner wuchs der globale Handy-Markt im vergangenen Jahr um 6 Prozent – doch im krisengeschüttelten vierten Quartal gab es einen Rückgang um fast 5 Prozent auf knapp 315 Millionen verkaufte Geräte. Im gesamten 2008 wurden 1,22 Milliarden Handys verkauft, verglichen mit 1,15 Milliarden im Jahr zuvor.
Unangefochtener Marktführer ist nach wie vor Nokia, mit einem Marktanteil von nahezu 40 Prozent. Doch Nokia verkaufte im Q4 wie Sony Ericsson (Platz 4) und Motorola (5) weniger Handys verglichen mit dem vierten Quartal des Vorjahres. Samsung (2) und LG (3) konnten den Absatz hingegen trotz Krise steigern. Laut Gartner müssen die Hersteller nach wie vor mit einer geringeren Nachfrage sowohl in Industrieländern als auch in Schwellenländern rechnen. (mim)

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