Wisekey kann Verlust verkleinern

16. April 2018, 13:16
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Das Cybersecurity-Unternehmen Wisekey hat letztes Jahr seinen Nettoverlust um 32 Prozent auf noch 24,2 Millionen US-Dollar reduzieren können.

Das Cybersecurity-Unternehmen Wisekey hat letztes Jahr seinen Nettoverlust um 32 Prozent auf noch 24,2 Millionen US-Dollar reduzieren können. Der Umsatz wuchs von elf Millionen auf 43,1 Millionen Dollar, so das konsolidierte und geprüfte Bilanzergebnis. Provisorische Zahlen legte Wisekey bereits im Februar vor.
Der Umsatzanstieg wurde durch die höhere Nachfrage nach IoT-Chips und nach Security in Branchen wie intelligente Autos, Luxusprodukte, Pharmazeutika und Finanztechnologie sowie angetrieben, wie es heisst.
Der Bruttogewinn verfünffachte sich knapp auf 20,7 Millionen Dollar. Ein Grossteil des Verlusts von 24,2 Millionen Franken stehe im Zusammenhang mit der Übernahme und Integration von QuoVadis, so Wisekey.
Wisekey bestätigt in der heutigen Mitteilung ausserdem die Prognose für 2018. Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatzwachstum von fast 40 Prozent auf 60 Millionen Dollar.
Neuer chinesischer Investor
Wisekey gab heute zudem die Unterzeichnung eines Vertrages für ein Joint Venture mit China Bridge Capital (CBC) bekannt. Der chinesische Investor fokussiere auf "disruptive Technologien", wie es heisst. Ziel sei nun die Entwicklung von Dienstleistungen für den chinesischen Markt, insbesondere in den Bereichen Cybersecurity, IoT und Blockchain.
Die weltweite Expansion von Wisekey konzentrierte sich in jüngster Vergangenheit auf die Entwicklung von Joint Ventures mit strategischen Partnern vor Ort. Auf diesem Weg erhalte man einen schnellen Zugang zum Markt. Das Schweizer Unternehmen sei daran im Nahen Osten, Lateinamerika und Afrika weitere Joint Ventures zu gründen, ist der Mitteilung zu entnehmen. (kjo/sda)

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