Würth ITensis glänzt – wie das Mutterhaus – mit guten Zahlen im 2010

19. Januar 2011, 16:23
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Konkrete Zahlen zu Gewinn und Umsatz gibt es beim hauseigenen IT-Dienstleister der Würth Gruppe in der Schweiz nicht.

Konkrete Zahlen zu Gewinn und Umsatz gibt es beim hauseigenen IT-Dienstleister der Würth Gruppe in der Schweiz nicht. Dafür trumpft man dort mit guten Prozentzahlen in der Umsatzentwicklung. Bekannt ist immerhin, dass der Gesamtumsatz der Würth Gruppe (Schweiz) um 18,7 Prozent auf 706,9 Millionen Euro gestiegen ist. Die Würth ITensis hat dazu mit einem nach eigenen Angaben "Umsatzrekord und -wachstum von 12 Prozent" beigetragen. Acht Prozent habe man im Konzern- und 23 Prozent im Drittgeschäft generiert, heisst es in einer Meldung von heute. Nach Schätzungen von inside-it.ch lag der Umsatz 2009 bei rund 20 Millionen Franken und wäre demnach im letzten Jahr auf rund 22,5 Millionen Franken gestiegen.
Acht neue Arbeitsplätze wurden geschaffen, so dass heute 85 Mitarbeiter bei Würth Itensis im Einsatz sind. Und 2011 soll es so weitergehen: Nicht nur weitere sieben neue Arbeitsplätze - vier davon in Chur - werde man schaffen, sondern auch der Aus- und Weiterbildung noch grösseren Stellenwert als bisher zumessen und kräftig in die Rechenzentrums-Infrastruktur investieren. In Glattbrugg werde bei Interxion ein eigener ITensis-Bereich entstehen und in Chur soll mit einer Investition von 2,8 Millionen Franken das bestehende Rechenzentrum auf den neusten Stand gebracht werden. Die von Interxion gemieteten Räumlichkeiten sollen ein High-Security-Angebot ermöglichen, über das man dann beispielsweise auch alle Anforderungen der eidgenössischen Bankenkommission (FINMA) erfüllen werde. Aufgrund der starken Internationalität des Unternehmens sollen 2011 zudem die Rund-um-die-Uhr-Services ausgebaut werden.
So will der IT-Dienstleister dann erneut ein Wachstum von 14 Prozent im Konzerngeschäft und sogar 35 Prozent mit Drittkunden erwirtschaften. Zwar seien die Ziele hoch gesteckt, doch über das Erschliessen neuer Märkte sollten diese Pläne möglich sein, heisst in der Meldung weiter. Künftig sollen vermehrt Services nach Asien und Ozeanien exportiert werden, weil dort die Wachstumsmärkte innerhalb der Würth-Gruppe liegen, teilt Würth ITensis mit. Noch in 2011 gestartet werden soll das Projekt "ERP-Zentralisierung in Australien“, bei dem alle Services in der Schweiz konzentriert sind. Zudem will man im konzernfremden Markt in der Schweiz vor allem in der "Region Zürich und den angrenzenden Kantonen" weiter wachsen, da gerade hier das Potenzial noch gross sei. Die Niederlassung in Küsnacht habe man bereits entsprechend neu aufgestellt, heisst es bei Würth ITensis. (vri)

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