X.Days sollen messe- und verkäuferlos werden

21. Januar 2015, 14:35
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NZZ Gruppe will Microsoft die Marke x.days abkaufen. Programm stark US- und Technologie-lastig.

NZZ Gruppe will Microsoft die Marke x.days abkaufen. Programm stark US- und Technologie-lastig.
Die Interlakener IT-Veranstaltung x.days soll ihren Messecharakter verlieren und zu einem "einzigartigen Stelldichein" von "technology leaders" werden. Die neue Besitzerin der Veranstaltung, die NZZ Mediengruppe, respektive deren Tocherfirma IFH, stellte heute Morgen das Programm der x.days 2015 vor. Sie wird schon am 25. und 26. März in Interlaken über die Bühne gehen.
Anders als man letzten Oktober kommuniziert hat. Ein sechster "Key Partner" wollen die Veranstalter spätestens für die Ausgabe 2016 noch finden.
Es gibt weitere drei Partnerstufen: Platinum, Gold und Silber. Diese Partner werden aber - anders als bisher - keine Stände mehr haben und haben keinen Einfluss mehr auf das Programm. Insbesondere werden sie keine als "Fachvorträge" getarnten Verkaufspräsentationen mehr vortragen können. Unter bereits feststehenden Partnern finden sich einige der üblichen Verdächtigen, wie etwa UMB, Isolutions, Hirt und die Itris Gruppe, die man von den bisherigen Ausgaben der X.Days her kennt. "Es wird keine gekauften Auftritte mehr geben", so Linder.
Keine Verkäufer mehr, US-lastiges Programm
Das Programm der zweitägigen Veranstaltung ist US-und Technologie-lastig ausgefallen. Themen sind etwa das Internet der Dinge (Speaker: MIT-Froscher David Rose), Computer Driven Manufacturing (aka Industrie 4.0), Collaborative Economy, Big Data (mit Economist-Autor Kenneth Cukier) und Security mit Constanze Kurz vom CCC. Weitere Speaker befassen sich mit Technologie-Trends, so Loïc Le Meur, Martin Lindstrom und Morten Lund. Gespannt sind wir auf den Auftritt von Microsoft-Topshot Kirill Tatarinov - hoffentlich sagt er mehr, als sein Chef im letzten November in Zürich.
Der Veranstalter will die Zahl der Teilnehmer halbieren und hat den Event vom Kongresshaus ins viel kleinere Hotel Viktoria Jungfrau verlegt. Wie Linder heute Morgen sagte, will man ein "high profile" Publikum ansprechen. Also ManagerInnen auf Geschäftsführungsebene und Unternehmer, PolitikerInnen sowie die unvermeidlichen "Multiplikatoren" (Medienschaffende und Blogger). Sie alle sollen dann am Abend des 25. März ungestört vom Fussvolk der Verkäufer an der "X.Night" networken können. (hc)

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