Xerox lanciert Angebot für ausstehende HP-Aktien

3. März 2020, 14:14
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Mit der Offerte an Aktionäre geht Xerox den nächsten Schritt für eine feindliche Übernahme von HP.

Xerox macht den nächsten Schritt für die erhoffte Übernahme von HP. Der Konzern hat ein Angebot für alle ausstehenden Aktien von HP lanciert und bietet Investoren 24 Dollar pro Aktie. Für jedes HP-Papier würde ein Aktionär 18,40 Dollar in Bar und 0,149 Xerox-Aktien erhalten.
Das Angebot laufe am 21. April 2020 aus, schreibt 'Bloomberg'.
Damit hat Xerox das Angebot vom November 2019 erhöht. Damals bot der Konzern an, 22 Dollar pro Aktie für HP zu zahlen, bestehend aus 77% in Bar und 23% in Aktien. Der Vorstand von HP lehnte dieses Angebot mit der Begründung ab, dass es den Konzern deutlich unterbewerte und nicht im besten Interesse der Aktionäre sei. Xerox wiederum kündigte danach an, auch eine feindliche Übernahme in Betracht zu ziehen.
Xerox wiederholte nun, dass ein Zusammenschluss der Firmen 2 Milliarden Dollar an Kosteneinsparungen sowie 1 Milliarde zusätzliches Umsatzwachstum bringen würde.
HP teilte letzte Woche mit, in einem Aktienrückkaufprogramm bis 2022 rund 16 Milliarden Dollar ausgeben zu wollen. Das Unternehmen wolle damit zeigen, dass man auch alleine gut aufgestellt sein, kommentiert 'Bloomberg'.
HP reagiert in einem kurzen Statement auf das neue Xerox-Angebot. Man werde es überprüfen und anschliessend die Aktionäre über die beste Vorgehensweise beraten. 

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