Xerox verwendet Steuerrückvergütungen für Entlassungen

7. August 2006, 15:43
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Xerox wird im dritten Quartal wahrscheinlich eine Steuerrückvergütung von 400 Millionen erhalten.

Xerox wird im dritten Quartal wahrscheinlich eine Steuerrückvergütung von 400 Millionen erhalten. Rund einen Drittel dieses unerwarteten Geldsegens will der Kopierer und Druckerhersteller nun dazu verwenden, um weitere Entlassungen durchführen zu können, wie Xerox in einer Eingabe an die US-Börsenaufsicht SEC bekannt gab. Diese neuerlichen Restrukturierungsmassnahmen sollen bis Ende Jahr zwischen 125 und 175 Millionen Dollar kosten. Um wie viele Jobs es dabei geht, wurde noch nicht spezifiziert.
Wie das 'Wall Street Journal' kommentiert, hat Xerox schon in der Vergangenheit öfter Sondereinnahmen für die Finanzierung von Restrukturierungsmassnahmen verwendet. Von den einst beinahe 100'000 Arbeitsplätzen bei Xerox sind bis Ende 2005 noch 55'000 übrig geblieben. (hjm)

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