Xing hat den Gewinn im ersten Quartal mehr als verdoppelt

10. Mai 2011, 10:48
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Erfolgsquartal für Xing: Der Betreiber des gleichnamigen deutschen Business-Netzwerkes mit mittlerweile über 10 Millionen Nutzern hat im ersten Quartal 2011 den Gewinn gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres um 114 Prozent von 1,26 auf 2,7 Millionen Euro kräftig steigern können.

Erfolgsquartal für Xing: Der Betreiber des gleichnamigen deutschen Business-Netzwerkes mit mittlerweile über 10 Millionen Nutzern hat im ersten Quartal 2011 den Gewinn gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres um 114 Prozent von 1,26 auf 2,7 Millionen Euro kräftig steigern können. Der Umsatz wuchs um 24 Prozent auf 15,7 Millionen Euro.
Zwei Drittel des Wachstums verdankte Xing nach eigenen Angaben neuen Erlösquellen. Neben E-Recruiting und Advertising waren das erstmals auch New Verticals. Ziemlich viele Anglizismen für ein deutschsprachiges Netzwerk. Letzteres bezeichnet in erster Linie die Online-Vermarktung von Events nach der im Dezember 2010 erfolgten Übernahme des Online-Eventregistrierungsdienstes von Amiando. Am stärksten gewachsen ist mit einem Umsatzplus von 89 Prozent auf 2,7 Millionen Euro der Bereich E-Recruiting, sprich die Online-Personalvermittlung.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz zählt Xing nun 4,7 Millionen Nutzer, 215'000 mehr als im vierten Quartal 2010 und somit das stärkste Wachstum seit acht Quartalen. Im Vorjahresvergleich legte Xing bei der Zahl der Nutzer im deutschsprachigen Raum um 20 Prozent zu. Die Gesamtzahl der Nutzer ist allein im ersten Quartal von 9,2 auf 10,8 Millionen ebenfalls kräftig gestiegen, so auch die der zahlenden Mitglieder, die sich um etwa 14'000 auf 759'000 erhöht
haben soll.
Interessant in dem Zusammenhang ist auch der am Montag bekannt gegebene Börsengang des Xing-Konkurrenten Linkedin. Xing war 2006 an die Börse gegangen und hat nun einen Marktwert von 243 Millionen Euro. Linkedin als weltweit grösstes berufliches Online-Netzwerk darf nach dem Börsengang mit einem Marktwert von drei Milliarden Dollar oder umgerechnet 2,1 Milliarden Euro rechnen. (kh)

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