Yellowbill und Conextrade in einem EBPP-Boot

22. Juni 2005 um 13:49
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Ab Anfang 2006 sollen die beiden "E-Invoicing"-Plattformen miteinander verbunden werden.

Ab Anfang 2006 sollen die beiden "E-Invoicing"-Plattformen miteinander verbunden werden.
Die Postfinance-Tochter Yellowbill und die SCIS-Tochter Conextrade werden ihre beiden Plattformen für elektronische Rechnungsstellung miteinander verbinden. Sie haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Ab Anfang 2006 sollen Conextrade-Partner auch elektronische Rechnungen an Yellowbill-Teilnehmer und umgekehrt versenden können.
Yellowbill ist heute vor allem für die Rechnungsstellung von Firmen an Personen (B2C) konzipiert, während Conextrade eine reine Business-to-Business Plattform. Firmen, die sich Conextrade als Anbieter oder Nachfrager angeschlossen haben, werden über die "E-Invoicing-Lösung" der SCIS-Tochter dann auch Yellowbill-Teilnehmer erreichen können.
Conextrade sei heute weit mehr als eine reine Beschaffungsplattform, sagt Roger Gatti, der bei Conextrade Product Manager der "E-Invoicing"-Lösung ist. So ist Conextrade auch ein EDI Clearing-Center und Plattform für den digitalen Geschäftsverkehr von der Beschaffung bis zur Bezahlung. Bei Conextrade machen heute Firmen wie die Swisscom Gruppengesellschaften und die UBS als Nachfrager mit und es gibt über 300 Anbieter.
Zusammenarbeit bei Entwicklung eines generischen Rechnungsformats
Die Post und Swisscom, respektive ihre Töchter, wollen ebenfalls bei der Entwicklung eines "generischen Rechnungsformats" zusammenarbeiten. Ein solches Format definiert im Wesentlichen die Inhalte einer Rechnung und das Dokumentenformat, so dass auch maschinell revidiert werden könnte. Das Format wird auf dem Inhaltsstandard von Swissdigin aufsetzen. Offensichtlich hat auch die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) Freude an der Zusammenarbeit der beiden gezeigt. Man habe das Konzept für die Verbindung der beiden Plattformen und für das Rechnungsformat der ESTV vorgestellt und sei "auf grosses Interesse" gestossen, teilen Swisscom IT Services und Postfinance mit. (Christoph Hugenschmidt)

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