YouTube-Gründer retten Delicio.us vor dem Aus

29. April 2011, 10:01
  • youtube
  • verkauf
image

Der angeschlagene US-Internetkonzern Yahoo verkauft seinen Lesezeichen-Dienst Delicio.

Der angeschlagene US-Internetkonzern Yahoo verkauft seinen Lesezeichen-Dienst Delicio.us an die US-Firma Avos, die den beiden YouTube-Gründern Chad Hurley und Steve Chen gehört. Die beiden wollen den Dienst weiterführen und neue Funktionen integrieren.
Wie es in einem knappen Blogbeitrag heisst, wird Yahoo die Plattform noch bis im Juli weiterbetreiben. Danach sollen die von den Nutzern angelegten Lesezeichen an Avos transferiert werden. Dazu verlangt Yahoo beim Login in Delicious ab sofort eine Zustimmung der Nutzer zur Übertragung der Daten. Wer nicht zustimmt, kann später nicht mehr auf seine Lesezeichen zugreifen.
Yahoo hatte Delicious im Jahr 2005 für geschätzte 15 bis 30 Millionen US-Dollar gekauft. Ende vergangenen Jahres ist eine Präsentation von Yahoo an die Öffentlichkeit gelangt, in welcher Dienste wie Delicious, Altavista, MyBlogLog oder AllTheWeb unter dem Titel "Sunset" (Sonnenuntergang) aufgelistet wurden. Delicious versuchte daraufhin, sich vom Mutterhaus zu lösen und suchte aktiv nach möglichen Käufern. (bt)

Loading

Mehr zum Thema

image

Google und Youtube investieren, um gegen Fake-News vorzugehen

Der US-Konzern schiesst knapp 13 Millionen Franken in einen Fonds ein, um Faktencheck-Organisationen weltweit zu unterstützen.

publiziert am 29.11.2022
image

Russland büsst Google für die Nicht-Entfernung von Informationen

Der Google-Mutterkonzern Alphabet wurde von einem russischen Gericht mit über 365 Millionen Franken gebüsst, weil dieser "Fake News" zum Ukrainekrieg nicht gelöscht habe.

publiziert am 19.7.2022
image

Trump kommt vielleicht doch zurück auf Facebook

Ein unabhängiges Aufsichtsgremium hat die Zuckerberg-Firma angewiesen, die Facebook-Sperre binnen 6 Monaten neu zu prüfen.

publiziert am 5.5.2021
image

Bericht: Dell hat neue Pläne für Secureworks

Dell Technologies hält eine Mehrheitsbeteiligung am Security-Spezialisten Secureworks.

publiziert am 24.12.2019