Zähneknirschen wegen Oracles Lizenzpolitik

2. Juni 2015, 15:13
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Laut einer Umfrage der Deutschen Oracle-Anwendergruppe, über die 'Computerwoche' berichtet, ärgern sich viele Kunden über Oracles Lizenzpolitik für virtualisierte Umgebungen. Mehr als ein Drittel der rund 600 befragten Unternehmen spiele mit dem Gedanken, deswegen Oracle-Produkte ganz abzulösen. Neun Prozent hoffen, durch Verhandlungen mit Oracle etwas bewirken zu können, Acht Prozent wollen beim Einsatz von Oracle-Produkten auf Virtualisierung verzichten. Knapp ein Viertel wolle versuchen, das Problem mit einem Workaround zu lösen.
Der Stein des Anstosses ist, dass der Softwarehersteller bei der Lizenzierungsvariante nach Anzahl CPUs Virtualisierungsprodukte anderer Hersteller anders bewertet als die eigenen. Virtualisierung über Hypervisoren von VMware, Microsoft und Xen werden als "weiche" Partitionierung eingestuft. Dies bedeutet, dass Oracle für die Lizenz die komplette Zahl der CPUs in einem Server verrechnet, auch wenn der virtuellen Maschine für das Oracle-Produkt eine kleinere Zahl von CPUs zugewiesen wird. Die Oracle-eigenen Virtualisierungsprodukte werden dagegen als "harte"-Partitionierung betrachtet, für die dies nicht gilt. (hjm)

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