Zahl der IT-GrenzgängerInnen steigt kontinuierlich

8. März 2011, 12:56
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  • informatik
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Sie sind immer noch keine grosse Schar, aber ihre Zahl nimmt stetig zu und sie tragen ihr Scherflein dazu bei, den Mangel an Fachkräften in der Schweiz etwas zu lindern: Die ausländischen IT-Grenzgänger, die ennet der Grenze leben, aber in der Schweiz bei einem IT-Unternehmen angestellt sind.

Sie sind immer noch keine grosse Schar, aber ihre Zahl nimmt stetig zu und sie tragen ihr Scherflein dazu bei, den Mangel an Fachkräften in der Schweiz etwas zu lindern: Die ausländischen IT-Grenzgänger, die ennet der Grenze leben, aber in der Schweiz bei einem IT-Unternehmen angestellt sind.
Das Bundesamt für Statstik zählte per Ende des letzten Jahres 3221 Grenzgänger und Grenzgängerinnen im Bereich Informationstechnologie und -Dienstleistungen. Das sind knapp zehn Prozent mehr, als vor einem Jahr (2948), knapp doppelt so viele wie 2006 (1739) und knapp dreimal so viele wie Ende 2000 (1115)
Im Telekommunikationsbereich sind vergleichweise sehr viel weniger GrenzgängerInnen tätig – Ende 2010 waren es 235 – aber das Wachstum verlief ähnlich.
Interessant ist, dass der prozentuale Anstieg der Zahl der IT-Grenzgänger im gesamten letzten Jahrzehnt sehr kontinuierlich verlief, auch in den Krisenjahren. Zuletzt schwächte sich das Wachstum leicht ab, es kamen aber weiterhin wie schon in den letzten rund fünf Jahren pro Jahr jeweils etwa 300 neue Grenzgänger im IT-Bereich hinzu.
Die meisten Grenzgänger arbeiten – diese Zahlen sind nun auf Arbeitnehmer in allen Branchen bezogen – in der Region Genfersee (33,3 Prozent), Nordwestschweiz (26,7 Prozent) und Tessin (20,8 Prozent). (hjm)

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