Zahl der neuen Informatiklehrlinge bleibt stabil

31. Mai 2010, 12:14
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Weder Aufschwung noch Rückgang erkennbar.

Weder Aufschwung noch Rückgang erkennbar.
Gemäss den heute erschienenen Zahlen des Bundesamts für Statistik haben auch 2009 wie schon 2008 etwas über 2000 junge Leute eine nicht-universitäre Grundausbildung im Bereich Informatik begonnen. Der nach einem sachten Wiederaufschwung der Neueinsteigerzahlen 2007 und 2008 einen weiteren, sowohl von ICT-Anwenderunternehmen als auch von der Branche dringend benötigten Schub bringen kann. Vielleicht kann diese auch in Sachen Frauenanteil in der Informatik endlich etwas bewegen. Dieser lag auch 2009, wie schon seit vielen Jahren, bei knapp unter 10 Prozent der NeueinsteigerInnen.
Der Löwenanteil der Neueinsteiger in die Informatik-Grundausbildung schloss auch 2009 einen klassischen Lehrvertrag ab. Letztes Jahr waren es 1727 (Vorjahr 1713). Die Zahl der Neulinge, die eine nicht BBG-reglementierte Grundausbildung (meist an Privatschulen) begannen, sank gegenüber 2008 von 159 auf 104, gleichzeitig stieg aber die Zahl der Anfänger und Anfängerinnen an Informatikmittelschulen von 127 auf 172. Alle diese Ausbildungswege können mit einem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) abgeschlossen werden. Letztes Jahr absolvierten 1383 Junginformatiker die Prüfung erfolgreich (Vorjahr 1394).
Erst seit 2007 gibt es in der Schweiz die kürzere Informatik-Grundausbildung, die mit einem Eidgenössischen Berufsattest (EBA) abgeschlossen werden kann. Letztes Jahr wurden die ersten 11 Atteste verliehen und 30 junge Leute (Vorjahr 7) begannen diesen Ausbildungsweg. (hjm)

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