Zahlen Unternehmen mehr für WC-Papier als für E-Mail-Sicherheit?

1. Juni 2010, 09:03
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Mit der These, dass Unternehmen inzwischen mehr für WC-Papier bezahlen als für sicheren E-Mail-Verkehr, bringen sich die Messaging-Experten von Retarus ins Gespräch.

Mit der These, dass Unternehmen inzwischen mehr für WC-Papier bezahlen als für sicheren E-Mail-Verkehr, bringen sich die Messaging-Experten von Retarus ins Gespräch. Der gewagte Vergleich geht von Zahlen der Toilettenpapier-Enzyklopädie aus, wonach ein Unternehmen pro Mitarbeiter rund 4,60 Franken pro Monat für Klopapier ausgibt, für die E-Mail-Sicherheit aber nur rund 2,70 Franken - wobei die Archivierungskosten nicht mitgerechnet sind.
Laut einer nicht repräsentativen Umfrage von '20 Minuten' sieht die Situation in der Schweiz aber sehr viel entspannter aus: Milchverarbeiter Emmi investiere 5,55 Franken pro Kopf in E-Mail-Sicherheit, das Klopapier koste nur 67 Rappen. Bei Coop zahle man 8,90 Franken pro Monat und User für IT-Sicherheit, bei Migros kostet das Dreilagen-Papier 1,33 Franken pro Person und der Hörgerätehersteller Phonak zahle 1,38 Franken fürs Klopapier, aber über 20 Franken pro Mitarbeiter und Monat für die IT-Sicherheit. Auch wenn die Retarus-Vergleichszahlen also zu bezweifeln sind, so bleibt das Anliegen berechtigt.
Unternehmen müssen angesichts der wachsenden Flut von Spam, Phishing, Backscatter und Viren ihrer E-Mail-Sicherheit immer grössere Beachtung schenken. Deshalb fragen sich viele Unternehmen, ob sie eine eigene Infrastruktur dafür betreiben und administrieren sollen. Als Alternative preist Retarus Managed-E-Mail-Services an, die sich trotz begrenzter IT-Budgets professionell von externen Partnern betreiben lassen. Denn bis zu 98 Prozent aller eingehenden E-Mails seien heute unbrauchbar oder gefährlich. Jeden Tag werden gefährliche Mails millionenfach weltweit versandt und dringen nahezu ungehindert in die Infrastruktur von Unternehmen ein. Womit nicht nur die Arbeitsproduktivität beeinträchtigt werde, sondern bei Virenbefall auch geschäftsschädigende und teuere Konsequenzen die Folgen sein können.
Bereits ab 2,70 Franken pro User und Monat, so Retarus, ist heute ein umfassender Schutz vor Viren und Spam durch Managed Services möglich. Da herkömmliche Virenscanner und eine Firewall inzwischen nicht mehr ausreichen, um Attacken wirksam abzuwehren, lassen sich mit diesen Services, alle Filter und Protokolle immer auf dem neuesten Stand halten. Anbieter von Managed-Mail-Services bieten hier eine Alternative, um die firmeninterne IT zu schützen und entlasten. Darum sei die Auslagerung geschäftskritischer Mail-Dienste an einen qualifizierten Provider gerade auch für KMU sinnvoll, die selten eine eigene IT-Abteilung leisten und in puncto Spam- und Virenschutz auf Fertiglösungen vertrauen. (vri)

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