Zehn Schweizer Startups am Mobile World Congress

4. Dezember 2019, 13:06
  • innovation
  • startups
  • schweiz
image

Das Förderungsprogramm Venturelab entsendet ein Swiss National Startup Team an den Mobile World Congress (MWC), der im Februar 2020 in Barcelona stattfindet.

Das Förderungsprogramm Venturelab entsendet ein Swiss National Startup Team an den Mobile World Congress (MWC), der im Februar 2020 in Barcelona stattfindet. Die Teilnehmer sollen am MWC die Schweizer Tech-Innovation repräsentieren.
"Barcelona ist die weltweit grösste Messe für die Mobilfunkindustrie und bietet den Schweizer Startups Zugang zu einer exklusiven Plattform von Investoren und internationalen Branchenführern", erklärt Stefan Steiner, Co-Managing Director von Venturelab in einer Mitteilung.
Aus über 70 Bewerbern wurden von einer Jury zehn Startups ausgewählt:
Astrocast aus Ecublens VD entwickelt Nanosatelliten für eine kosteneffiziente IoT-Kommunikaktion. Creal aus Saint-Sulpice VD hat eine Technologie für VR-Brillen patentiert, die den Augen ein natürliches Sehverhalten erlaubt. Decentriq aus Zürich ist Teil des Confidential Computing Consortium und will mit seiner Avato-Plattform vertrauliches Multi-Party-Computing ermöglichen. EcoRobotix aus Yverdon-les-Bains baut solarbetriebene Roboter für eine ökologischere Unkrautvernichtung in der Landwirtschaft. Exeon Analytics aus Zürich stellt eine Software vor, die mit Big-Data-Algorithmen und Machine Learning Cyberattacken frühzeitig erkennen kann. IniVation aus Zürich entwickelt eine "neuromorphic vision technology" mit mehr Geschwindigkeit. Kido Dynamics aus Lausanne bietet unter Einbezug von Big Data und Machine Larning ein vertieftes Wissen über das Mobilitätsverhalten von Menschen an. Qiio aus Zürich entwickelt den IoT-Concentrator, mit dem Unternehmen ihre Messdaten mit der Cloud verbinden können. ScanTrust aus Ecublens stellt eine Smart-Packing-Plattform mit patentiertem QR-Code vor, die Firmen und ihren Kunden Authentizitätskontrollen der Produkte erlaubt. Synthara aus Zug baut einen KI-basierten Prozessor mit besserer Energie-Effizienz und höherer Geschwindigkeit.
Die Startups haben unterschiedliche Grössen: Bei Astrocat ist bereits ein Team von 39 Mitarbeitenden angestellt, bei Kido Dynamics ist ein Dutzend Personen involviert. Zum Teil handelt es sich bei den Startups auch um Spin-offs der ETH Zürich oder der EPFL Lausanne. Sie alle sollen in Barcelona Investoren, Branchenführer und potenzielle Kunden treffen. (paz)

Loading

Mehr zum Thema

image

Bazl übernimmt EU-Drohnenregeln

Mit den neuen Drohnen-Regeln will der Bund unter anderem die Privatsphäre der Bevölkerung schützen. Insbesondere im Kanton Zürich wartete man schon lange auf verbindliche Regeln.

publiziert am 25.11.2022
image

Meteoschweiz braucht viel Data-Know-how

Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie will seine IT-Architektur umstellen und sucht dafür externe IT-Fachleute.

publiziert am 25.11.2022
image

Überwachung: Bundesrat lehnt Motion gegen Chat­kontrolle ab

Eine Motion verlangt, Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz vor Massenüberwachung zu schützen. Die Sorge findet beim Bundesrat aber wenig Gehör.

publiziert am 24.11.2022 1
image

Schweiz-Chef Badoux: "Servicenow ist hierzulande eine Erfolgsgeschichte"

Am "World Forum 2022" zog Alain Badoux Bilanz zum 10. Geburtstag von Servicenow Switzerland. Kunden-, Partner- und Mitarbeiterzahl konnten stetig ausgebaut werden.

publiziert am 23.11.2022