ZHAW gründet "Visual Computing Lab"

13. Mai 2014, 14:36
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Das Departement "School of Engineering" der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat am Institut für angewandte Informationstechnologie (InIT) ein "Visual Computing Lab" ins Leben gerufen.

Das Departement "School of Engineering" der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat am Institut für angewandte Informationstechnologie (InIT) ein "Visual Computing Lab" ins Leben gerufen. Philipp Ackermann wird den Forschungsbereich "Mixed Reality" leiten und Yves Pauchard den Sektor "Visual eHealth". Das derzeitige Team besteht ausserdem aus zwei wissenschaftlichen Assistenten und soll noch um weitere zwei Stellen vergrössert werden. Während die Forschungen nun angelaufen sind, werden Lehrveranstaltungen für erste Bachelor-Studierende im dritten Jahr ab 2015 angeboten.
Der neue Forschungsschwerpunkt zielt auf die Verknüpfung von bildbasierten Analyseverfahren mit virtuellen 3D-Modellsimulationen. Er ist stark interdisziplinär angelegt und soll auch Projekte, Forscher und Studenten aus anderen Bereichen der School of Engineering wie etwa der Elektro- und Systemtechnik, der Biomechanik oder dem Prozessmanagement mit seinen Arbeiten zum 3D-Druck anziehen, wie Pauchard gegenüber inside-it.ch erklärt.
Konkret gehe es im Bereich Visual eHealth darum, beispielsweise bisherige Fotos aus Computertomographen in 3D-Modelle zu überführen, um die zuvor erzielten Ergebnisse zu vertiefen. So könnte dann etwa bei Krankheiten wie Osteoporose die Möglichkeiten der virtuellen Knochensimulation in 3D-Modellen zu neuen Erkenntnissen führen. Die Forschungsrichtung Mixed Reality andererseits soll dazu beitragen, die immer realistischeren virtuellen Umgebungen mit der realen Welt zu kombinieren und entsprechende Applikationen zu entwickeln. Zudem sollen aus Bildern möglichst realistische 3D-Modelle generiert werden. Dabei soll die Anreicherung der real wahrgenommenen Welt mit Informationen aus der virtuellen Modellsimulationen zur Beherrschung komplexer Zusammenhänge etwa im Maschinenbau beitragen.
Im Fokus stehen dabei immer die Gewinnung von Informationen aus 3D-Bilddaten und deren grafische Aufbereitung. In der angewandten Forschung sollen in dem Lab die Technologien von bildbasierten Analyseverfahren, von geometrischer Modellbildung sowie von Virtual- und Augmented-Reality in neuartigen Applikationsszenarien genutzt werden, heisst es dazu bei der ZHAW. Dazu werde man auch mobile Geräte oder 3D-Anwendungen im Browser für die alltägliche Arbeitswelt erschliessen. Öffentlich präsentiert wird der Forschungsbereich Visual eHealth erstmal vom 3. bis 4.Juni an der Science-to-Business Marketing Conference in Winterthur. (vri)

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