Ziehen Europas Grossunternehmen die IT-Innovationsbremse an?

9. Januar 2006, 17:00
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Weniger IT-Neuinvestitionen für 2006 erwartet.

Weniger IT-Neuinvestitionen für 2006 erwartet.
Gemäss einer von deutschen Medien zitierten Studie des Marktforschungsinstituts Forrester Research soll 2006 in europäischen Unternehmen weniger in neue IT investiert werden als letztes Jahr.
Der Anteil von Neuinvestitionen an den IT-Budgets soll demnach verglichen mit 2005 kleiner werden. Letztes Jahr machten sie noch 28 Prozent der gesamten IT-Budgets aus, dieses Jahr sollen es nur 21 Prozent sein. Wenn investiert wird, dann in den Bereichen Security-Software und Web-Applikationen. Jedoch gab fast die Hälfte der Befragten an, die Kosten für Serviceanwendungen wegen des Preisdrucks reduzieren zu müssen. Bevorzugte Hersteller für Neuanschaffungen sind Cisco, IBM, HP, Microsoft, Oracle und SAP.
Gemäss Manuel Ángel Méndez, Associate Analyst bei Forrester Research, stehen die IT-Abteilungen zunehmend unter Druck und müssen bei den Budgets gut kalkulieren, für welche Aufwendungen wirklich Geld investiert werden soll.
Das allgemeine Wachstum der IT-Budgets ist gemäss Forrester auch gesunken. Es beträgt gemäss der Studie lediglich 1,6 Prozent, während es letztes Jahr noch 2,9 Prozent betrug. Befragt wurden Entscheider (CIOs) in 506 europäischen Konzernen. (mim)

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