ZKB verschiebt fünf Informatikprojekte

2. März 2009, 16:53
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Die ZKB kündigt Verträge mit externen Partnern und streicht intern IT-Stellen.

Die ZKB kündigt Verträge mit externen Partnern und streicht intern IT-Stellen.
Die 'SonntagsZeitung' berichtete gestern in einem kurzen Artikel vom Abbau von 140 Stellen im IT-Bereich der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Die ZKB verschiebe fünf grosse IT-Projekte und baue Stellen ab, heisst es. Betroffen seien 70 Temporärbeschäftigte, die bei der ZKB die Stelle verlieren, wie ZKB-Sprecher Urs Ackermann gegenüber der 'SonntagsZeitung' bestätigte. Nochmals so viele Festangestellte sollen intern "neu platziert werden". Die Zeitung zitiert eine Mitarbeiterinformation: "Aufgrund der sich laufend verschärfenden Wirtschaftslage sieht sich auch die ZKB veranlasst, sich stärker auf die Kosteneffizienz zu konzentrieren."
Wie die ZKB gegenüber inside-it.ch verlauten lässt, sah man sich veranlasst, das IT-Portfolio einer kritischen Überprüfung zu unterziehen. Verschiedene Projekte seien "auf der Zeitachse neu positioniert worden". In diesem Zusammenhang seien Verträge mit externen Partnern im Rahmen der vereinbarten Fristen gekündigt worden. Davon betroffen seien rund 70 externe IT-Mitarbeitende. Den betroffenen ZKB-Mitarbeitenden seien neue Aufgaben übertragen worden.
Verschoben wurden folgende fünf Projekte: MBFG R3.2.2: Verzögerter Abschluss der grundlegenden Modernisierung der Bestandesführung Geld / FINA: Erstellen einer Plattform zur Vereinheitlichung der Finanzierungsabwicklung / Integra R2.1: Optimierung und Automatisierung der Geschäftsprozesse bezüglich Verfügungsberechtigung und Kundendokumenten / ONBA: Verzögerte Erweiterung des Funktionsumfangs / Vertriebsführung: Weiterentwicklung der Vertriebssteuerung.
Durch die Neupositionierung dieser fünf Projekte könne das IT-Budget um 20 Millionen Franken entlastet werden, so die ZKB. (Maurizio Minetti)

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