ZRB: Finnova steht nicht zur Diskussion

6. Juni 2018, 12:33
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Die Zürcher Regionalbank (ZRB) wird per Ende 2019 aus dem Bankenverbund Clientis austreten.

Die Zürcher Regionalbank (ZRB) wird per Ende 2019 aus dem Bankenverbund Clientis austreten. Heute gehören 15 finanziell eigenständige Regionalbanken zur Clientis Gruppe. Diese erbringt Informatik- und andere Dienstleistungen für die Mitgliederbanken.
Die ZRB sei dreimal grösser als die nächstgrösste Clientis Bank und habe heute abweichende Bedürfnisse als die anderen Mitglieder der Gruppe. Insbesondere ist die Bank, die 12 Filialen betreibt, auch im Private Banking und im Firmenkundengeschäft unterwegs. Mit dem Austritt aus dem Bankenverbund will sich die Bank in einem "sich wandelnden Marktumfeld positionieren" und ihr "Geschäftsmodell neu ausrichten" können, heisst es in einer Pressemitteilung. Die Bank sei "aus den Clientis-Strukturen herausgewachsen", sagte Bankchef Rolf Zaugg der 'NZZ'.
Clientis betreibt für die Mitgliederbanken und zehn weitere Banken die Kernbanken-Plattform Finnova. Die Lösung wird seit Januar 2018 von Inventix gehostet und betrieben. Finnova stehe als zukünftige ZRB-Kernbankenlösung aber nicht zur Diskussion, so ZRB-Sprecherin Barbara Friedrich auf Anfrage. Alles andere aber sei Gegenstand von Verhandlungen, sagt Friedrich.
Dass man den Dienstleister, der Bankenlösungen hostet und wartet, wechseln kann, hat ausgerechnet Clientis bewiesen. Der Regionalbanken-Verbund hat Ende 2015 beschlossen, den Auftrag zum Betrieb von Finnova von Swisscom zu Inventx zu migrieren. Das weitherum beachtete Projekt wurde pünktlich per Anfang 2018 umgesetzt. (hc)

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