Zürcher Abfallentsorger wechseln von Kaspersky zu Palo Alto

6. Oktober 2015, 14:00
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Im Laufe der Jahre hat "Entsorgung + Recycling Zürich" (ERZ) beim Virenschutz und dem Schutz ihrer Endpoints nach eigenen Angaben schon Produkte von McAfee, Symantec, HP (Hewlett-Packard) und zuletzt Kaspersky verwendet.

Im Laufe der Jahre hat "Entsorgung + Recycling Zürich" (ERZ) beim Virenschutz und dem Schutz ihrer Endpoints nach eigenen Angaben schon Produkte von McAfee, Symantec, HP (Hewlett-Packard) und zuletzt Kaspersky verwendet. Dabei habe man erfahren, dass es "keine Wunderwaffe in der IT-Sicherheit" gibt. Dennoch sei man zur Reduktion des bisher "übermässigen Verwaltungsaufwands" kürzlich auf Traps Advanced Endpoint Protection von Palo Alto Networks gewechselt. Es sei zudem darum gegangen, komplexe Risiken wie etwa Advanced Persistent Threats abzuwehren, was bisher nicht verlässlich möglich gewesen sei. In einem Kurzbeschrieb des Projektes hält ERZ fest, dass es um "mehr als nur Schutz am Internet-Gateway" gegangen sei.
So verhindere Traps komplexe Exploits von Schwachstellen und durch unbekannte Malware durchgeführte Angriffe, sei gut skalierbar und verwende eine auf Prävention ausgelegte Methode zur Verhinderung von Angriffen. Man verfüge damit jetzt über ein Tool, dass Endpoints vor praktisch jedem gezielten Angriff schütze, so ERZ weiter. Wichtiges Kriterium für den Entscheid sei gewesen, dass man "Traps nicht dauernd im Auge behalten und aktualisieren" muss. Der Verwaltungsaufwand sei gering und "absorbiert keine Ressourcen", lobt ERZ seine Modernisierung.
Man habe sich ausserdem mit dem Tool "WildFire" vom gleichen Anbieter eine zusätzliche Schutzebene geschaffen. Könnten doch durch die Verbindung von Traps und WildFire unbekannte Bedrohungen, unbekannte Malware, Zero-Day-Exploits und Advanced Persistent Threats (APTs) proaktiv identifiziert und blockiert werden. Endpoints mit unbekannten Dateien zu unterlaufen sei somit nicht mehr möglich. (vri)

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