Zürcher Backup-Rechenzentrum bewilligt

27. September 2010, 09:22
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OIZ-Direktor Heinzmann: "Sicherheit und genügend Raumreserven für die nächsten 20 bis 30 Jahre."

OIZ-Direktor Heinzmann: "Sicherheit und genügend Raumreserven für die nächsten 20 bis 30 Jahre."
Das Stadtzürcher Stimmvolk hat gestern entschieden, dass das geplante Backup-Rechenzentrum der städtischen Informatik auf dem Gelände der Kehrichtverbrennungsanlage Hagenholz gebaut werden kann. Mit 61'444 Ja- zu 12'213 Nein-Stimmen wurde der 72-Millionen-Kredit für ein neues Logistik- und Rechenzentrum bewilligt. Der Kredit umfasst auch thermische Abfallverwertung und Recycling. Gegen den Bau des Logistik- und Rechenzentrums im Hagenholz hatte sich nur die städtische SVP ausgesprochen.
Der Stadtrat will nun so schnell wie möglich mit dem Bau des Rechenzentrums beginnen; es soll Anfang 2012 in Betrieb genommen werden. Das Ja zum primären Rechenzentrum in Albisrieden erfolgte bereits vor einem Jahr: Das 140 Millionen Franken teure RZ ist zurzeit im Bau und soll ebenfalls Anfang 2012 bezugsbereit sein.
Heinzmann erfreut
In einer Mitteilung an die Angestellten freut sich Daniel Heinzmann, Direktor der städtischen Organisation und Informatik (OIZ), über die Zustimmung von 83,4 Prozent. "Der heutige Tag ist der Startpunkt für einen professionellen, zeitgemässen Zwei-Center-Betrieb, der Sicherheit und genügend Raumreserven für unsere städtischen Daten für die nächsten 20 bis 30 Jahre gewährleistet", so Heinzmann.
Der OIZ-Direktor gibt sich stolz, dass man nun über die zwei nötigen neuen Standorte verfüge, denn die Suche nach einem zweiten RZ-Standort dauerte rund zehn Jahre. 2006 musste ein schon weit fortgeschrittenes Projekt nach zwei Jahren Planung abgebrochen werden. (Maurizio Minetti)

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