Zürcher E-Voting-Plattform und Firefox verstehen sich nicht immer

27. November 2009, 14:12
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Anfang Woche wurde bekannt, dass das elektronische Abstimmen (E-Voting) im Kanton Zürich mit dem Open-Source-Browser Firefox aus Kompatibilitätsgründen nicht möglich ist. Felix Bosshard vom Statistischen Amt des Kantons Zürich sagte am Montag zu einem entsprechenden Bericht von 'Radio Zürisee', es sei eine "Unschönheit, aber kein gravierendes Problem".
Das Problem könne vor dem nächsten Abstimmungswochenende vom 30. November nicht gelöst werden. Auf den übernächsten Abstimmungstermin werde das Problem jedoch behoben sein.
In einem E-Mail an inside-it.ch schreibt Bosshard heute, die Zürcher E-Voting-Plattform habe mit verschiedenen Versionen von Firefox ein Problem. Welche Versionen betroffen sind, konnte er nicht sagen: "Es muss sich aber um neuere Versionen handeln. Bei früheren Abstimmungen hatten wir nie Probleme." Es gebe aber auch Versionen von Firefox, die funktionierten.
"Wir werden zusammen mit unserem Spezialisten nach dem Abstimmungstag eine genaue Analyse des Problems durchführen. Wir sind auch überzeugt, dass sich dieses Problem lösen lässt und die E-Voting-Plattform bei der nächsten Abstimmung vom 7. März 2010 mit allen Versionen von Firefox funktionieren wird", so Bosshard. Gemäss Bosshard gibt es mit dem Internet Explorer von Microsoft und anderen Browsern keine Probleme. (mim)

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