Zürcher Pingen will nach Indien

26. April 2016, 14:31
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Das Startup Pingen bietet eine Cloud-Lösung für den automatischen Versand elektronischer Dokumente per Post.

Das Startup Pingen bietet eine Cloud-Lösung für den automatischen Versand elektronischer Dokumente per Post. Pingen ging vor drei Jahren in der Schweiz an den Start und ist mittlerweile im gesamten DACH-Raum präsent. Nun will der Anbieter nach Indien expandieren.
Für den Ausbau und die Geschäftsleitung des Standorts Delhi wird Gaurav Mata verantwortlich sein. Er bringe 20 Jahre Erfahrung im Output-Management, unter anderem bei Xerox und CMS Info Systems mit. In Indien wolle man primär lokale Kunden gewinnen. Denn im Gegensatz zu Europa gebe es dort noch keine vergleichbaren Lösungen - weder von der Post noch von privaten Unternehmen. "Demzufolge sehen wir in Indien ein grosses Potential für Pingen", wie CEO Sandro Kunz sagt. An der CeBIT, so heisst es in einer Mitteilung, wollte man eigentlich deutsche Kunden gewinnen. Doch habe sich gezeigt, dass die Lösung insbesondere bei Besuchern aus Indien auf grosses Interesse gestossen sei.
Zudem will sich das Zürcher Jungunternehmen auch im internationalen Briefversand weiter etablieren. Dazu erarbeite man derzeit eine Partnerschaft mit einem nicht näher genannten, global agierenden Logistik-Unternehmen. Sobald diese Partnerschaft zustande komme, will Pingen laut Mitteilung die internationalen Versandpreise deutlich senken. Das Startup strebt daneben auch Partnerschaften mit lokalen Logistik- und Postunternehmen an. Die Lösung eigne sich dazu, zusammen mit einem Partner weitere Länder mittels White-Label-Implementierungen zu erschliessen. (kjo)

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