Zürcher Schulen standardisieren PC-Beschaffung

28. November 2014, 12:22
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HP und Lenovo erhalten Rahmenverträge.

HP und Lenovo erhalten Rahmenverträge.
Die Mittel- und Berufsfachschulen des Kantons Zürich setzen künftig strategisch Computer von Hewlett-Packard und Lenovo ein. Dies geht aus einem heute veröffentlichten Zuschlag hervor. Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) hat entsprechende Rahmenverträge mit den beiden Anbietern für die Beschaffung von PCs und Notebooks abgeschlossen. Die Verträge gelten für die Jahre 2014 bis 2018. Im Kanton Zürich sind derzeit auf der Sekundarstufe II rund 10'000 PCs und Notebooks mit Windows im Einsatz.
Lenovo Schweiz hat laut dem Zuschlag etwas tiefere Preise angeboten. Die Rede ist von einer Preisspanne zwischen 495 und 932 Franken. HP Schweiz offerierte Computer mit einer Preisspanne von 560 bis 1'025 Franken. Insgesamt wurden vier Angebote unterbreitet.
Wie Amtschef Marc Kummer auf Anfrage erklärt, gab es bis jetzt keine Standardisierung beim Einkauf von PCs und Notebook: "Die Palette der eingekauften Geräte war sehr breit." HP und Lenovo gehörten auch bisher zu den Lieferanten. Mit dem Zuschlag wurde die Basis für einen Rahmenvertrag geschaffen. Die daraus folgenden Bestellungen seien noch nicht genau spezifiziert und richten sich nach Aussage von Kummer nach den Bedürfnissen der jeweiligen Schulen. "Eine genau Anzahl der zu beschaffenden Geräte kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht genannt werden. Darum können keine Aussagen über die Gesamtkosten gemacht werden", so Kummer. Fest stehe jedoch, dass dank der Submission die Schulen von "interessanten Preisen" profitieren können. (Maurizio Minetti)
(Interessenbindung: Beide PC-Hersteller sind Werbekunden unseres Verlags.)

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