Zürcher Stabsstelle E-Government wird umbenannt und vergrössert

6. Juli 2018, 11:22
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Mit der im April --https://www.

Mit der im April verabschiedeten IT-Strategie des Kantons Zürich "Digitale Verwaltung 2018-2023" wird aus der Stabsstelle E-Government der Staatskanzlei per Juli 2018 die Abteilung "Digitale Verwaltung und E-Government". Der bisherige Leiter der Stabsstelle, Peppino Giarritta, wird auch Chef der neuen Abteilung. Dies teilt die Staatskanzlei mit, die für die Steuerung und Koordination der Strategieumsetzung verantwortlich ist.
Die neue Abteilung koordiniere und unterstütze die verwaltungsweite Strategieumsetzung, schreibt der Kanton Zürich. Sie stelle den Direktionen Fachpersonen für Beratung und Leitung von Digitalisierungsprojekten bereit, fördere den Austausch und ist für die Weiterentwicklung der IT-Strategie verantwortlich. Zudem verantworte sie die Leitung mehrerer Projekte des Impulsprogrammes. Das Impulsprogramm beinhaltet die wichtigsten, meist direktionsübergreifenden Projekte, die vorrangig angegangen werden sollen.
Auch die bisherigen Aufgaben der Stabsstelle E-Government werden von der neuen Abteilung weitergeführt. Dazu gehören etwa das Applikationsmanagement der E-Gov-Basisdienste, der kantonale Web-Auftritt und die Transaktionsplattform ZHservices. Der neuen Abteilung ist ausserdem die Geschäftsstelle Egovpartner angegliedert. Diese ist für die Koordination im E-Government-Bereich zwischen Kanton und Gemeinden zuständig.
Das aktuell achtköpfige Team werde personell verstärkt. Stellen für Businessengineers mit Digitalisierungs-Knowhow sowie für die Programmkoordination des Impulsprogrammes habe man ausgeschrieben.
Letztes Jahr ist der Kanton Zürich von verschiedenen Seiten für die mangelhafte Umsetzung der IT-Strategie aus dem Jahr 2008 kritisiert worden. Die Umsetzung galt als gescheitert. Vor wenigen Wochen präsentierte der Kanton die neue IT-Strategie. (kjo)

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