Zürich hat einen Lieferanten für hyper­konvergente Systeme gewählt

20. Mai 2019 um 12:55
  • e-government
  • lenovo
  • zürich
  • oiz
  • beschaffung
  • vmware
image

Nachdem die OIZ eine Ausschreibung zurückziehen musste, konnte im zweiten Anlauf ein Lieferant gefunden werden.

Nachdem die OIZ eine Ausschreibung zurückziehen musste, konnte im zweiten Anlauf ein Lieferant gefunden werden.
Lenovo ist der neue Standardlieferant für hyperkonvergente Systeme für die Stadt Zürich. Dies geht aus einem auf Simap publizierten Zuschlag der Organisation und Informatik der Stadt Zürich (OIZ) hervor.
Mit der Ausschreibung Ende 2018 unter dem Projekttitel "Hyperkonvergente Hosting Infrastruktur (HHI)" wollte die OIZ einen neuen Standard für hyperkonvergente Systeme definieren und zwar basierend auf der Technologie von VMware. Gleichzeitig sollte der Standardlieferant für Lieferung, Wartung und Support der Systeme festgelegt werden, so die Ausschreibung.
Der Zuschlag beläuft sich auf 9,25 Millionen Franken. Laut Ausschreibung läuft der Vertrag über fünf Jahre und kann um maximal weitere fünf Jahre verlängert werden. Eingegangen sind für den Auftrag der OIZ fünf Angebote, wobei Lenovo die Zuschlagskriterien am besten erfüllt habe, wie es zur Begründung des Entscheides heisst.
Eine ähnliche Ausschreibung publizierte die Stadt bereits ein Jahr zuvor, musste sie dann aber zurückziehen. Bei der OIZ seien zwar kompetente und gute Angebote der Vendors eingetroffen. Doch keiner der Anbieter hätte einen ähnlich grossen Kunden vorzeigen können, der bereits eine kritische hyperkonvergente Infrastruktur in vergleichbarer Grösse erfolgreich betreibe, begründete OIZ-Infrastruktur-Chef Gerhard Langer den Abbruch damals.
Bei der neuen Ausschreibung habe man den Umfang deutlich reduziert, erklärte Mediensprecher Martin Otzenberger auf Anfrage von inside-it.ch. Ausserdem sei man beim OIZ bei der Konsolidierung im Bereich Hypervisor einen grossen Schritt weiter und habe deshalb eine einfachere Lösung ausschreiben können.
Lenovo wurden nun also gewählt, um die im OIZ eingesetzten x86-Server- und Speicherplattformen im Rahmen des ordentlichen Lifecycles durch HCI zu ersetzen. (kjo)

Loading

Mehr zum Thema

image

Frauenfeld ebnet den Weg für die IT-Auslagerung

Ohne Gegenstimme bewilligt das Stadtparlament das Outsourcing. Der Auftrag wurde bereits an Abraxas vergeben.

publiziert am 23.2.2024
image

Podcast: Der Wandel der E-Signatur – von Smartcard bis Cloud

In der heutigen Episode reden wir mit Freddy Kaiser über die Entwicklung der E-Signatur, den technischen Wandel und die Digitalisierung in der Schweiz.

publiziert am 23.2.2024
image

Bis 2025: 40'000 Arbeitsplätze beim Bund werden auf M365 migriert

Nach Abschluss der ersten Pilotphase mit rund 130 Nutzerinnen und Nutzern folgt nun die zweite Pilotphase mit einer Einführung bei zwei Verwaltungseinheiten. Danach wird die ganze Bundesverwaltung migriert.

publiziert am 22.2.2024 4
image

Bern will Datenmanagement verbessern

Die Stadtregierung beantragt 1,4 Millionen Franken für das Programm "Data Excellence". Der digitale Service Public soll damit ausgebaut werden.

publiziert am 22.2.2024