Zürich investiert in Bandbreite für alle

24. September 2012, 07:59
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Die StimmbürgerInnen der Stadt Zürich stimmen mit grossem Mehr weiteren Investitionen in das städtische Glasfasernetz zu.

Die StimmbürgerInnen der Stadt Zürich stimmen mit grossem Mehr weiteren Investitionen in das städtische Glasfasernetz zu.
64,8 Prozent, fast genau gleich viele wie vor fünf Jahren, der Zürcher StimmbürgerInnen stimmten gestern für den Ausbau des "diskriminierungsfreien" städtischen Glasfasernetzes, indem sie einen Objektkredit von 400 Millionen Franken zustimmten. Damit kann das EWZ, das städtische Elektrizitätswerk, mit dem Verlegen von Glasfasern in rund 240'000 Haushalte und Firmen fortfahren. Ein Viertel der Haushalte und Firmen in Zürich wird von Swisscom erschlossen, die drei Fünftel der Gesamtkosten des Projekts übernimmt. Während Swisscom bereits bis Ende Jahr mit der Verlegung der je vier Glasfasern pro Haushalt und Firma fertig sein wird, will das EWZ die "Verglasfaserung" Zürichs bis 2019 abgeschlossen haben.
Ausser Swisscom, die jeweils ihre Dienste über eine der vier Glasfasern anbieten wird, werden aktuell 12 andere Dienstleister Services über das FTTH-Netz (Fibre to the Home) des EWZ entwickeln. Interessant wird die Sache in Zürich, wenn Partner des EWZ Services entwickeln, die über die bekannten Internet-Dienste, IP-Telefonie und -TV hinausgehen.
Die Gegner des Zürcher Projekts, der Zürcher Gewerbeverband sowie die SVP, warnen einmal mehr vor Verlusten und fordern Kontrolle des Engagements des EWZ. Die SVP will sogar eine quartalsweise Berichterstattung über den Geschäftsgang von EWZ Telecom. (Christoph Hugenschmidt)

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